Getränke Hochzeit: Kosten 2026 pro Person, für 50, 80 und 100 Gäste

Aktuelle Preise, konkrete Kostenfaktoren und praktische Rechenbeispiele für Catering im Überblick.

Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Aktualisiert 4. Aug. 2026

Getränkekosten für eure Hochzeit auf einen Blick:
  • Über Location oder Caterer zahlt ihr für Getränke 18 bis 45 € pro Person. Getränkepauschalen liegen überwiegend bei 25 bis 35 € für sechs bis sieben Stunden.

  • Bei 100 Gästen macht das mit Pauschale 2.500 bis 3.500 €. Wer selbst einkauft und auf Kommission bestellt, kommt auf 1.000 bis 2.500 €.

  • Für einen langen Hochzeitstag plant ihr alkoholfreie Getränke für alle Gäste und alkoholische Mengen nach tatsächlichen Trinkgruppen: etwa 1,0 bis 1,5 Liter Wasser und Softdrinks pro Gast, 1 bis 1,5 Liter Bier je Biertrinker, 0,5 bis 0,75 Liter Wein je Weintrinker sowie 1 bis 2 Gläser Sekt je teilnehmender Person.

Getränke gehören neben Essen und Location zu den größten Einzelposten eurer Hochzeitsfeier: Über Location oder Caterer zahlt ihr 18 bis 45 € pro Person, mit Getränkepauschale meist 25 bis 35 € für sechs bis sieben Stunden. Kauft ihr bei einer cateringfreien Location selbst ein, kommt ihr mit 10 bis 25 € pro Person aus. Hier lest ihr, wie viel eure Hochzeitsgäste wirklich trinken, wann sich eine Pauschale lohnt, was 50, 80 und 100 Gäste in Summe kosten und mit welchen Hebeln ihr mehrere hundert Euro spart.

Was kosten die Getränke für eure Hochzeit? Die Preise im Überblick

Der Preis hängt vor allem davon ab, wer die Getränke beschafft und ausschenkt. Am teuersten ist die Abrechnung über Restaurant oder Location mit Getränkekarte, am günstigsten der Eigeneinkauf beim Getränkehandel. Dazwischen liegen die Pauschalen, mit denen die meisten Locations arbeiten.

Getränkekosten pro Person nach Modell

ModellPreis pro PersonWas enthalten ist

Selbst organisiert (Einkauf oder Kommission)

10–25 €

Freie Auswahl beim Getränkehandel, ungeöffnete Flaschen gehen zurück

Einfache Getränkepauschale

20–35 €

Wasser, Softdrinks, Bier, Hauswein und Kaffee für sechs bis sieben Stunden

Abrechnung nach Verbrauch (Location oder Restaurant)

18–45 €

Alles von der Getränkekarte, abgerechnet nach realem Konsum

Premium-Pauschale ganztägig

45–65 €

Erweitertes Sortiment inklusive Sekt, gültig für den ganzen Hochzeitstag

Wo Getränke in den Hochzeitskosten einzuordnen sind

Location und Catering kosten zusammen im Schnitt rund 113 € pro Gast. Die Getränke stecken in dieser Summe mit drin und sind nach dem Essen der zweitgrößte Bewirtungsposten. Weil Caterer und Locations Getränke sehr unterschiedlich kalkulieren, lohnt der Vergleich mehrerer Angebote: Über Listando findet ihr Catering-Anbieter in eurer Region , beschreibt eure Feier einmal und bekommt kostenlos konkrete Angebote inklusive Getränkekonzept.

Getränke für Hochzeiten: Wie viel trinken eure Hochzeitsgäste?

Jede Kostenrechnung steht und fällt mit den Mengen. Ihr könnt aber nicht jede Getränkekategorie mit der vollen Gästezahl multiplizieren. Plant alkoholfreie Getränke für alle und Bier, Wein, Sekt sowie Kaffee nach den jeweiligen Trinkgruppen und Tagesphasen. Als allgemeine Orientierung nennt die Verbraucherzentrale rund 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag . Für eine lange Feier, Hitze und körperliche Aktivität braucht ihr zusätzliche alkoholfreie Reserve. Die folgenden Werte sind Planungsgrößen, keine Konsumvorgabe.

Faustregel für einen ganzen Hochzeitstag

Für einen kompletten Hochzeitstag vom Empfang bis in die Nacht gelten diese Mengen pro Gast:

GetränkMenge pro Person

Sekt zum Empfang

1,5 Gläser

Wasser und Softdrinks

1,0–1,5 Liter pro Gast, bei Hitze mehr

Bier

1,0–1,5 Liter je Biertrinker

Wein

0,5–0,75 Liter je Weintrinker

Kaffee

1–2 Tassen je Kaffeetrinker zu Kuchen und Torte

Mengen nach Tagesphase: Empfang, Essen, Party

Zum Empfang nach der Trauung plant ihr je teilnehmender Person etwa 1 bis 2 Gläser Sekt , also grob eine 0,75-Liter-Flasche für vier bis sechs Personen. Zu Kuchen und Torte trinken viele Gäste ein bis zwei Tassen Kaffee. Beim Abendessen richtet sich die Weinmenge nach der Zahl der Weintrinker, beim Bier entsprechend nach der Biergruppe. Wasser und alkoholfreie Getränke müssen jederzeit ausreichend verfügbar sein. Cocktails und Longdrinks plant ihr separat, wenn sie nicht in der Pauschale enthalten sind.

Sommerhochzeit und lange Feiern: wann ihr mehr braucht

An heißen Tagen steigt vor allem der Bedarf an Wasser und alkoholfreien Getränken. Plant für eine Sommerhochzeit im Freien großzügige Reserven ein und klärt die Preise mit der Location vorab. Auch die Länge der Feier beeinflusst den Verbrauch. Arbeitet lieber mit einer Reserve und Rückgaberegelung als mit zu knappen Mengen.

Getränkepauschale oder Abrechnung nach Verbrauch: Was lohnt sich für euch?

Diese Entscheidung bewegt bei 80 Gästen schnell mehr als 1.000 €. Welches Modell euch offensteht, legt die Location fest: Häuser mit eigener Gastronomie rechnen über Pauschale oder Getränkekarte ab, Scheunen und Zelte lassen euch beim Einkauf freie Hand. Was die Räume selbst kosten, lest ihr im Guide zu den Kosten einer Hochzeitslocation .

So funktioniert die Getränkepauschale

Mit der Pauschale zahlt ihr einen Festpreis pro Person, häufig 25 bis 35 € für sechs bis sieben Stunden. Enthalten sind meist Wasser, Softdrinks, Bier, Hauswein und Kaffee. Longdrinks, Spirituosen und Kaffeespezialitäten können separat laufen. Ein veröffentlichter Beispieltarif nennt rund 6 € pro Person und Verlängerungsstunde sowie eine Mindestgröße von 50 Personen. Das sind Angebotsbeispiele, keine einheitlichen Marktregeln. Lasst Laufzeit, Verlängerung und Mindestzahl schriftlich festhalten.

Abrechnung nach Verbrauch: offen, aber oft günstiger

Nach Verbrauch zahlt ihr nur die tatsächlich bestellten Getränke zu den Preisen der Getränkekarte. Das kann 18 bis 45 € pro Person ergeben. Der Vorteil: Kinder, Autofahrer und früh gehende Gäste verursachen meist geringere Kosten. Der Nachteil: Die Endsumme steht erst nach der Feier fest. Statt aus Einkaufspreisen pauschal auf Aufschläge zu schließen, vergleicht ihr Kartenpreise, Pauschale und enthaltene Leistungen direkt.

Eigene Getränke mitbringen: Korkgeld einkalkulieren

Der dritte Weg: Ihr bringt eigene Getränke mit und zahlt der Location Korkgeld, meist 10 bis 20 € pro Flasche. Die Spanne reicht von 3 bis 30 €, gehobene Häuser verlangen bis zu 50 €. Die Höhe orientiert sich oft am günstigsten Kartenwein. Ob sich das rechnet, hängt vom Wein ab: Ein Winzerwein für 8 € plus 12 € Korkgeld kommt günstiger als ein 30-€-Kartenwein. Lasst die Korkgeldhöhe vor der Buchung schriftlich in den Vertrag aufnehmen.

KriteriumGetränkepauschaleNach Verbrauch

Preis pro Person

25–35 €

18–45 € je nach Konsum

Planungssicherheit

Festpreis, keine Überraschungen

Endsumme steht erst nach der Feier fest

Typische Laufzeit

häufig 6–7 Stunden, Verlängerung nach Angebot

Bis zum Ende der Feier offen

Enthaltene Getränke

Definiertes Sortiment, Longdrinks und Schnaps oft extra

Alles von der Getränkekarte

Lohnt sich, wenn

viel getrunken und lange gefeiert wird

viele Kinder und Autofahrer dabei sind oder die Feier früher endet

Die Faustregel: Die Pauschale lohnt sich bei trinkfreudiger Gesellschaft und langer Feier, die Abrechnung nach Verbrauch bei vielen Kindern, Autofahrern und einem früheren Ende.

Beispielrechnungen: Getränkekosten für 50, 80 und 100 Personen

Der Rechenweg ist immer gleich: Preis pro Person mal Gästezahl. Ein Beispiel mit 80 Gästen und einer Pauschale von 30 €: 80 × 30 € = 2.400 € für sechs bis sieben Stunden. Ist der Sektempfang nicht in der Pauschale enthalten, kommen bei 1,5 Gläsern pro Gast rund 18 Flaschen Sekt dazu. Mit derselben Logik rechnet ihr jede der folgenden Spannen auf eure Gästezahl um.

GästezahlSelbst organisiert (10–25 €/P.)Pauschale (25–35 €/P.)Nach Verbrauch (18–45 €/P.)

50 Gäste

500–1.250 €

1.250–1.750 €

900–2.250 €

80 Gäste

800–2.000 €

2.000–2.800 €

1.440–3.600 €

100 Gäste

1.000–2.500 €

2.500–3.500 €

1.800–4.500 €

Kosten für 50 Personen

Bei 50 Gästen zahlt ihr selbst organisiert 500 bis 1.250 €, mit Pauschale 1.250 bis 1.750 € und nach Verbrauch 900 bis 2.250 €. 50 Personen sind zugleich die Schwelle, ab der viele Locations Pauschalen überhaupt anbieten. Bei kleineren Feiern rechnet ihr also meist nach Verbrauch ab.

Kosten für 80 Personen

Für 80 Gäste liegen diese Hochzeitskosten selbst organisiert bei 800 bis 2.000 €, mit Pauschale bei 2.000 bis 2.800 € und nach Verbrauch bei 1.440 bis 3.600 €. Die Pauschale liegt hier oft in der Mitte: Sie kostet mehr als der Eigeneinkauf, schützt aber vor dem oberen Ende der Verbrauchsabrechnung, das bei einer feierfreudigen Gesellschaft schnell erreicht ist.

Kosten für 100 Personen

Bei 100 Gästen kommt ihr selbst organisiert auf 1.000 bis 2.500 €, mit Pauschale auf 2.500 bis 3.500 € und nach Verbrauch auf 1.800 bis 4.500 €. Zur Einordnung: Getränke machen typischerweise ein Viertel bis ein Drittel der gesamten Bewirtungskosten aus. Wie viel Buffet, Menü und Personal kosten, zeigt der große Überblick zu den Catering-Kosten pro Person .

Diese Faktoren bestimmen eure Getränkekosten

Hinter den Spannen stecken vier Faktoren, und alle vier könnt ihr selbst beeinflussen.

Dauer der Feier und Verlängerungsstunden

Verlängerungsstunden werden nach dem Vertrag berechnet. Bei einem veröffentlichten Beispielsatz von 6 € pro Person kostet eine zusätzliche Stunde für 100 Gäste 600 €. Endet die Pauschale zwei Stunden früher, wären das in genau diesem Tarifbeispiel 1.200 € weniger. Prüft, ob eure Location pro Gast, pauschal oder nach Verbrauch weiterrechnet.

Sortiment: Wein, Longdrink und Spirituosen

Offene Spirituosen und Longdrinks treiben die Rechnung am stärksten nach oben: Ein Paket mit Cocktails, Longdrink und erweitertem Sortiment kostet 10 bis 30 € pro Person mehr als die einfache Pauschale. Beim Wein reicht die Preisspanne in Locations von 12 bis 25 € pro Flasche. Ob der Hauswein oder der teuerste Kartenwein ausgeschenkt wird, entscheidet bei 0,5 Litern pro Gast über mehrere hundert Euro.

Jahreszeit, Wetter und Wasserverbrauch

An heißen Sommertagen steigt besonders der Wasserverbrauch. Vereinbart Preise, Gebinde und Nachbestellung vorab mit der Location. Ob ein Sonderpreis möglich ist, ist Verhandlungssache. Die Kalkulation sollte sich an eurem Gästemix und der Wetterreserve orientieren, nicht an vermuteten Margen.

Gästemix: Kinder, Autofahrer, Übernachtungsgäste

Viele Locations bieten reduzierte Kindersätze oder Freigrenzen nach Alter an. Ein veröffentlichtes Angebotsbeispiel nennt etwa 15 € statt 65 €, ist aber kein allgemeiner Marktstandard. Autofahrer können den Alkoholumsatz senken, Übernachtungsgäste und lange Laufzeiten können ihn erhöhen. Lasst Altersstufen und Preise für Kinder und Dienstleister schriftlich bestätigen.

PreisfaktorWirkung auf die Kosten

Verlängerung der Pauschale

Preis je Stunde laut Angebot, Beispielwert ca. 6 € pro Person

Longdrinks und Spirituosen im Paket

+ 10–30 € pro Person gegenüber der einfachen Pauschale

Kinderpauschale

Altersstufen und Nachlass laut Angebot

Heißer Sommertag

Deutlich mehr Wasser und Bier, Wasser-Sonderpreis verhandeln

Korkgeld für mitgebrachte Flaschen

3–30 € pro Flasche

Getränke selbst organisieren: Kommission, Kühlung und Ausschank

Bei cateringfreien Locations wie Scheune, Zelt oder eigenem Garten übernehmt ihr die Getränke komplett selbst und landet bei 10 bis 25 € pro Person. Dafür organisiert ihr Einkauf, Kühlung und Ausschank in Eigenregie.

Kauf auf Kommission beim Getränkehandel

Beim Kauf auf Kommission bestellt ihr mit Reserve und gebt vereinbarte ungeöffnete Gebinde zurück. Dafür müssen Sortiment, Rückgabefrist, Zustand und mögliche Gebühren vorab mit dem Händler geklärt sein. Fest gekaufte Reste lagert ihr nur nach Kennzeichnung und Produkthinweisen. Haltbarkeit und Qualität unterscheiden sich bei Wein, Sekt, Bier, Säften und Softdrinks deutlich.

Kühlanhänger, Zapfanlage und Gläser

Ein Kühlanhänger kostet fürs Wochenende von Freitag bis Sonntag 95 bis 200 € und läuft über eine normale 230-Volt-Steckdose. Eine Zapfanlage leiht ihr ab 30 €, bestellt ihr das Fassbier beim selben Getränkehandel, ist die Anlage oft günstig oder gleich inklusive. Gläser geben viele Händler leihweise zur Bestellung dazu.

Wer schenkt aus? Service bei DIY-Getränken

Plant Servicepersonal oder verantwortliche Erwachsene für Ausgabe und Nachfüllen ein. Wasser und Softdrinks können gut zugänglich stehen, alkoholische Getränke sollten nicht den ganzen Abend unbeaufsichtigt bereitstehen. Besonders bei minderjährigen Gästen muss die Ausgabe kontrolliert werden. § 9 Jugendschutzgesetz regelt die Abgabe und den Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit nach Altersgruppen.

Posten (DIY-Getränke für 100 Gäste)Kosten

Getränke auf Kommission (10–25 € pro Person)

1.000–2.500 €

Kühlanhänger fürs Wochenende

95–200 €

Zapfanlage

ab 30 €, bei Fassbier-Bestellung oft inklusive

Leihgläser vom Getränkehandel

meist kostenlos zur Bestellung dazu

Summe

rund 1.150–2.800 €

Sparen bei den Hochzeitsgetränken: die wirksamsten Hebel

Die größten Ersparnisse stecken nicht im billigsten Sekt, sondern in Laufzeit, Sortiment und Vertrag. So bleibt der Wein im Glas und das Budget im Rahmen.

Pauschale begrenzen und Sortiment straffen

  • Begrenzt die Pauschale auf die tatsächlich benötigte Laufzeit. Bei einem Angebotsbeispiel von 6 € pro Person und Verlängerungsstunde würden vier entfallene Stunden 24 € pro Person sparen, bei 80 Gästen 1.920 €. Die reale Ersparnis gilt nur, wenn eure Location genau so abrechnet und nach Ende keine höheren Verbrauchskosten entstehen.
  • Ein bis zwei Signature Drinks statt offener Bar: Das spart 10 bis 30 € pro Person gegenüber einem Paket mit Longdrinks und Spirituosen und gibt der Feier trotzdem eine persönliche Note.

Kommission, Hauswein und Wasser-Sonderpreis

  • Vergleicht Hauswein und Kartenwein anhand der tatsächlichen Preise. Kostet eine Flasche 12 € statt 25 €, spart ihr 13 € pro Flasche, bei 50 Flaschen also 650 €. Wie sich der Kartenpreis zum Einkaufspreis verhält, ist für eure Entscheidung nicht nötig.
  • Auf Kommission bestellen statt fest kaufen: Ihr zahlt nur geöffnete Flaschen und tragt kein Mengenrisiko.
  • Wasserpreis und Gebinde vereinbaren: Fragt nach Flaschen, Karaffen, Leitungswasser, Nachfüllservice und einem möglichen Pauschalpreis, besonders für Sommerhochzeiten.

Diese Posten gehören vor der Buchung in den Vertrag

  • Laufzeit der Pauschale und Preis pro Verlängerungsstunde
  • Enthaltene und ausgeschlossene Getränke, insbesondere Longdrinks, Schnaps und Kaffeespezialitäten
  • Kindersätze sowie Sätze für Dienstleister wie DJ und Fotograf
  • Korkgeldhöhe pro Flasche, falls ihr eigene Getränke mitbringt
  • Sonderpreis für Wasser und die Abrechnungsart nach Laufzeitende

Wer bis in die Nacht feiert, plant im selben Schritt das Essen für die späte Stunde: Was ein Mitternachtssnack zur Hochzeit kostet, lest ihr im passenden Guide. Holt euch anschließend zwei bis drei Angebote von Caterern und eurer Wunschlocation und legt die Kalkulationen nebeneinander. Mit den Zahlen aus diesem Guide erkennt ihr sofort, welches Angebot fair gerechnet ist.

Häufige Fragen zu den Getränkekosten auf der Hochzeit

  • Wie viele Getränke brauchen wir für 100 Personen auf der Hochzeit?

    Für 100 Gäste plant ihr zunächst etwa 100 bis 150 Liter Wasser und Softdrinks. Alkoholische Mengen berechnet ihr nach Trinkgruppen. Beispiel: Bei 40 Biertrinkern zu je 1 bis 1,5 Litern sind das 40 bis 60 Liter Bier. Bei 35 Weintrinkern zu je 0,5 bis 0,75 Litern sind es rund 18 bis 26 Liter Wein beziehungsweise etwa 24 bis 35 Flaschen à 0,75 Liter. Für 80 Personen beim Sektempfang ergeben 1 bis 2 Gläser ungefähr 11 bis 22 Flaschen Sekt, je nach Füllmenge und Reserve. Kaffee plant ihr mit 1 bis 2 Tassen je Kaffeetrinker. Passt die Gruppen an eure Gästeliste an und erhöht bei Hitze vor allem Wasser und Alkoholfreies.

  • Wer bezahlt die Getränke auf der Hochzeit?

    Üblicherweise übernehmen Brautpaar oder Gastgeber die Getränke. Eine Cash-Bar, an der Gäste einzelne Getränke selbst zahlen, ist ebenfalls möglich. Kommuniziert das vorab in der Einladung und sorgt für mehrere übliche Zahlungsmöglichkeiten, statt ausschließlich Bargeld vorauszusetzen.

  • Was kostet der Sektempfang pro Person?

    Mit 1,5 Gläsern pro Gast startet der Sektempfang im Eigeneinkauf ab etwa 1,50 € pro Person, wenn ihr einfachen Sekt kauft. Mit Winzersekt oder Champagner sowie über den Caterer, der Gläser, Kühlung und Ausschank stellt, steigt der Posten entsprechend. In Premium-Ganztagspauschalen für 45 bis 65 € pro Person ist der Sekt bereits enthalten.

  • Lohnt sich eine Getränkepauschale, wenn viele Kinder und Autofahrer dabei sind?

    Bei vielen Kindern, Autofahrern und anderen Gästen ohne Alkohol kann die Abrechnung nach Verbrauch günstiger sein. Eine Pauschale kann trotzdem passen, wenn alkoholfreie Getränke, Kaffee und lange Laufzeit einen großen Anteil ausmachen. Rechnet beide Modelle mit eurem Gästemix durch und handelt konkrete Kindersätze aus, statt einen Einzelpreis als Marktstandard anzunehmen.

Weiterlesen

So ermittelt Listando seine Kostendaten

Von der Planung von Events bis zur Buchung von Dienstleistungen rund ums Zuhause hilft Listando Zehntausenden von Menschen dabei, die passenden Profis für ihre Projekte zu finden. Damit unsere Leser fundierte Entscheidungen treffen können, veröffentlichen wir Kostenartikel mit sorgfältig recherchierten Preisinformationen und klaren redaktionellen Standards.

Unsere Kostendaten basieren auf umfassender Recherche zu realen Preisen für Dienstleistungen. Dafür prüfen wir Angebote, Informationen von Dienstleistern, Marktdaten, öffentlich verfügbare Preisangaben sowie Einschätzungen erfahrener Profis aus verschiedenen Branchen. Da Preise je nach Standort, Projektumfang, Material, Zeitpunkt und individuellen Anforderungen variieren können, sollen unsere Artikel realistische Preisspannen vermitteln - nicht ein verbindliches Festpreisangebot.

Wir überprüfen und aktualisieren unsere Kostenartikel regelmäßig, damit die Informationen für Menschen, die Dienstleistungen auf Listando.com vergleichen, relevant und hilfreich bleiben.

Möchtest du uns helfen, unsere Kostendaten zu verbessern? Sende uns ein aktuelles Angebot oder eine Rechnung zu deinem Projekt an [email protected]. Angebote und persönliche Informationen werden nicht öffentlich geteilt.

Mehr über unseren Mitwirkenden erfahren
Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Frederic bereichert Listando als Copywriter mit seiner Expertise in Preisfragen und schreibt begeistert über Themen wie Auto, Garten & Handwerk sowie Haus & Bau. Mit einem fundierten juristischen Hintergrund ist er auch ein Ass in Sachen Gesetze. In seiner Freizeit erkundet Frederic gerne die Natur, um neue Inspiration für seine informativen Artikel zu sammeln.