Elektroinstallation im Neubau: Kosten 2026 pro m² und Haus

Aktuelle Preise, konkrete Kostenfaktoren und praktische Rechenbeispiele für Elektriker im Überblick.

Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Aktualisiert 12. Aug. 2026

Elektroinstallation im Neubau: Kosten 2026 auf einen Blick
  • Für eine konventionelle Elektroinstallation im Neubau sind 80 bis 150 € pro m² inklusive Mehrwertsteuer eine brauchbare Marktspanne. Bei 140 m² ergibt das grob 11.200 bis 21.000 €.

  • Die RAL-RG 678 unterscheidet Mindest-, Standard- und Komfortausstattung. Sie beschreibt den Umfang, legt aber keine festen Preise oder Prozentsätze der Baukosten fest.

  • Hausanschluss, Erdungs- und Blitzschutzkonzept, PV, Wallbox, Netzwerk und Gebäudeautomation müssen im Angebot klar von der eigentlichen Wohnungsinstallation abgegrenzt werden.

Für eine konventionelle Elektroinstallation im Neubau kannst du 2026 grob mit 80 bis 150 € pro m² Wohnfläche rechnen. Bei 140 m² sind das etwa 11.200 bis 21.000 €. Komfortausstattung, umfangreiche Netzwerktechnik oder ein verkabeltes Smart Home können die Summe deutlich erhöhen. Dieser Ratgeber ordnet die Preise nach Ausstattung und Hausgröße ein, erklärt die wichtigsten Einzelpositionen und zeigt ein nachvollziehbares Kostenbeispiel.

Was kostet die Elektroinstallation im Neubau?

Für eine Basis- bis Standardausstattung liegt die Marktspanne meist bei 80 bis 150 € pro m² inklusive Mehrwertsteuer. Komfortausstattung bewegt sich häufig bei 130 bis 180 € pro m². Umfangreiche verkabelte Gebäudeautomation kann 180 bis 250 € pro m² oder mehr erreichen. Entscheidend ist, welche Leistungen der Quadratmeterpreis tatsächlich umfasst.

Die Werte beziehen sich auf einen Neubau mit planbaren Leitungswegen. Bei einer Sanierung kommen Demontage, Schlitze und Wiederherstellung hinzu. Dafür gibt es den eigenen Ratgeber zu den Kosten für das Erneuern der Elektrik .

Kosten pro m² Wohnfläche

Der Quadratmeterpreis steigt mit der Zahl der Stromkreise und Anschlusspunkte, dem Schalterprogramm, dem Verteilerumfang sowie Netzwerk- und Automatisierungstechnik. Die folgende Tabelle dient als Marktbeobachtung, nicht als verbindliche Preisnorm.

AusführungKosten pro m²

Basisausstattung

ca. 80–120 €

Standardausstattung

ca. 100–150 €

Komfortausstattung

ca. 130–180 €

Umfangreiches verkabeltes Smart Home

ca. 180–250 € und mehr

Kosten nach Hausgröße

Aus den Quadratmeterwerten ergeben sich die folgenden Rechenrahmen. Sie gelten für die Elektroinstallation im Gebäude. Netzanschluss, PV-Anlage, Wallbox, Außenanlagen und aufwendige Lichtsysteme sind nur enthalten, wenn das Angebot sie ausdrücklich nennt.

WohnflächeBasis (80–120 €/m²)Standard (100–150 €/m²)Komfort (130–180 €/m²)Smart Home (180–250 €/m² und mehr)

100 m²

8.000–12.000 €

10.000–15.000 €

13.000–18.000 €

18.000–25.000 € und mehr

120 m²

9.600–14.400 €

12.000–18.000 €

15.600–21.600 €

21.600–30.000 € und mehr

140 m²

11.200–16.800 €

14.000–21.000 €

18.200–25.200 €

25.200–35.000 € und mehr

160 m²

12.800–19.200 €

16.000–24.000 €

20.800–28.800 €

28.800–40.000 € und mehr

180 m²

14.400–21.600 €

18.000–27.000 €

23.400–32.400 €

32.400–45.000 € und mehr

Kosten nach Ausstattungsstandard: Mindest-, Standard- und Komfortausstattung

Der Ausstattungsstandard bestimmt, wie viele Stromkreise, Steckdosen, Beleuchtungs- und Kommunikationsanschlüsse geplant werden. Die aktuelle RAL-RG 678, Ausgabe Februar 2023 , unterscheidet drei Ausstattungswerte und ergänzende Plus-Varianten für Gebäudesystemtechnik. Vereinbare den gewünschten Wert ausdrücklich im Leistungsverzeichnis.

Die drei Ausstattungswerte der RAL-RG 678

Ausstattungswert 1 entspricht der Mindestausstattung. Grundlage ist die aktuelle DIN 18015-2:2021-10 . Wert 2 beschreibt die Standardausstattung, Wert 3 eine höhere Komfortausstattung. Die Plus-Varianten ergänzen Vorbereitung oder Funktionen der Gebäudesystemtechnik. Weder DIN noch RAL ersetzen die objektspezifische Elektroplanung.

AusstattungswertPlanungsumfangTypischer PreiseffektHinweis fürs Angebot

Wert 1

Mindestausstattung nach DIN 18015-2

unterer Bereich der Marktspanne

Raumliste und Anschlusspunkte trotzdem einzeln prüfen

Wert 2

Standardausstattung mit mehr Anschlüssen

mittlerer Bereich

häufig sinnvoller Ausgangspunkt für die Planung

Wert 3

Komfortausstattung mit hoher Anschlussdichte

oberer Bereich

Mehrumfang im Leistungsverzeichnis ausweisen

Plus-Varianten

Vorbereitung oder Funktionen der Gebäudesystemtechnik

separater Planungs- und Systemaufwand

Automationsumfang und Programmierung gesondert definieren

Warum Prozentwerte nur grobe Orientierung sind

Die oft genannte Faustformel von wenigen Prozent der Baukosten ist für eine erste Plausibilitätsprüfung zu ungenau. Grundstück, Gebäudegröße, Ausstattungsniveau und enthaltene Nebenkosten verändern den Vergleichswert erheblich. Verlässlicher ist ein raumbezogenes Leistungsverzeichnis mit Stromkreisen, Anschlusspunkten, Verteilertechnik und klar bezeichneten Zusatzsystemen.

Kostenbeispiel: Elektroinstallation für ein Einfamilienhaus mit 140 m²

Das folgende Modell zeigt ein Einfamilienhaus mit 140 m² und Standardausstattung. Der Rechenrahmen von 14.000 bis 21.000 € entspricht 100 bis 150 € pro m². Der Hausanschluss des Netzbetreibers und optionale Anlagen bleiben separat.

Alle Posten in der Übersicht

PostenKosten

Planung und Ausführungsunterlagen

800–1.500 €

Zählerschrank und Unterverteilung

2.500–4.000 €

Rohinstallation mit Leitungswegen und Dosen

6.000–8.500 €

Feininstallation mit Schaltern und Anschlüssen

4.000–6.000 €

Erstprüfung und Dokumentation

500–1.000 €

Gesamt im Rechenbeispiel

13.800–21.000 €

Netzanschluss und möglicher Baukostenzuschuss

separates Angebot des Netzbetreibers

Planung, Messung und Dokumentation können im Pauschalangebot des Elektrofachbetriebs enthalten oder gesondert ausgewiesen sein. Für den Netzanschluss gibt es keinen bundesweiten Festpreis. Die Bundesnetzagentur erklärt, dass der Netzbetreiber Anschlusskosten und einen möglichen Baukostenzuschuss getrennt und nachvollziehbar berechnen muss.

Rohinstallation und Feininstallation: die zwei Phasen

Die Rohinstallation entsteht vor dem Schließen und Verputzen der Wände. Später folgen Verteilerbestückung, Schalter, Steckdosen, Anschlüsse, Erstprüfung und Dokumentation. Die Dauer hängt von Hausgröße, Bauweise, Ausstattungsumfang und Bauablauf ab. Baustrom ist ein eigener Kostenblock. Die Baustrom-Kosten für Anschluss, Verteilermiete und Verbrauch findest du im separaten Ratgeber.

Einzelpreise: Steckdosen, Schalter, Stromkreise und Verteiler

Viele Angebote kalkulieren zusätzliche Anschlusspunkte oder Sonderwünsche einzeln. Prüfe dabei, ob Leitungsweg, Dose, Einsatz, Abdeckung, Anschluss, Messung und Mehrwertsteuer enthalten sind. Stunden- und Stückpreise lassen sich sonst kaum vergleichen.

Preise pro Anschlusspunkt

PostenPreis

Zusätzlicher Steckdosenpunkt im Rohbau

ca. 80–150 €

Zusätzlicher Schalterpunkt

ca. 80–140 €

Zusätzlicher Deckenauslass

ca. 80–150 €

Separater Stromkreis mit Absicherung

ca. 250–500 €

Zählerschrank mit Unterverteilung

ca. 2.500–5.000 €

Arbeitsstunde Elektrofachbetrieb

ca. 65–100 € inklusive Mehrwertsteuer

Separate Stromkreise, Schutzorgane und die Dimensionierung des Verteilers ergeben sich aus Nutzung, Anschlussleistung und Planung. Geräteanschlüsse lassen sich nicht allein nach einem pauschalen Stückpreis bewerten. Plane zudem Reserveplätze für mögliche PV-, Speicher-, Wärmepumpen- oder Ladeeinrichtungen ein, ohne dafür Querschnitte oder Schutztechnik vorab festzulegen.

Wie viele Steckdosen braucht welcher Raum?

Die Zahl der Steckdosen sollte aus Möblierung und Nutzung entstehen. Die Werte der folgenden Tabelle orientieren sich grob an einer Standardausstattung. Mit dem RAL-Raumplaner lässt sich die aktuelle Anforderung nach Raumgröße genauer bestimmen.

RaumPlanungswert allgemeine SteckdosenZusätzlich prüfen

Wohnzimmer

etwa 8–11

TV, Daten, Beschattung und Möblierung

Küche

etwa 10

separate Anschlüsse für fest installierte Geräte

Schlaf- oder Arbeitszimmer

etwa 8

Datenanschluss und Ladeplätze

Bad

etwa 4

Schutzbereiche und fest angeschlossene Geräte

Flur

etwa 2–3

Reinigung, Beleuchtung und Kommunikation

Diese Faktoren bestimmen den Preis deiner Elektroinstallation

Den Gesamtpreis bestimmen vor allem Ausstattungswert, Zahl der Stromkreise, Leitungswege, Bauweise, Verteilersystem, Region und optionale Technik. Die Auswirkungen sollten im Angebot als Mengen oder eigene Positionen erkennbar sein.

FaktorWirkung auf den Preis

Mehr Anschlusspunkte und Stromkreise

mehr Material, Verteilerplatz und Arbeitszeit

Höherwertiges Schalterprogramm

Materialaufschlag je sichtbarem Einsatz

Wallbox-, PV- oder Wärmepumpenvorbereitung

Querschnitt, Schutztechnik und Leitungsweg nach Planung

Zusätzliches Geschoss

längere Leitungswege und gegebenenfalls weitere Verteilung

Massiv- oder Holzbau

unterschiedliche Leitungswege und Montageabläufe

Region und Terminlage

unterschiedliche Arbeits- und Anfahrtskosten

Ausstattungswert und Anzahl der Anschlusspunkte

Der Wechsel von Mindest- zu Standard- oder Komfortausstattung bedeutet mehr Stromkreise, Anschlusspunkte und häufig einen größeren Verteiler. Kalkuliere den Mehrpreis deshalb anhand der zusätzlichen Mengen im Leistungsverzeichnis. Eine feste Prozentzahl der gesamten Baukosten ist dafür nicht belastbar.

Bauweise, Geschosse und Region

Massivbau, Holzständerbau, Betondecken und Installationswände verlangen unterschiedliche Leitungswege und Befestigungen. Auch Geschosse, Technikraum und Zählerplatz beeinflussen den Aufwand. Regionale Löhne, Auslastung und Materialpreise wirken zusätzlich. Eine pauschale Gültigkeitsdauer oder ein fester Ballungsraumaufschlag lässt sich daraus nicht ableiten.

Vorbereitung für Wallbox, PV und Zukunftstechnik

Für Wallbox, PV, Speicher und Wärmepumpe sollten Leistungsbedarf, Leitungslänge, Verlegeart, Spannungsfall, Schutztechnik und Netzbetreibervorgaben gemeinsam geplant werden. Ein bestimmter Leitungsquerschnitt passt nicht automatisch zu jedem Haus. Leer- und Reservewege können spätere Arbeiten erleichtern, müssen aber ausreichend dimensioniert und sinnvoll geführt sein.

Smart Home und Netzwerk: Kosten für die smarte Elektroinstallation

Für die Automatisierung kommen Funkkomponenten, verkabelte Bussysteme oder zunächst nur vorbereitete Leitungswege infrage. Umfangreiche verkabelte Lösungen können die gesamte Elektroinstallation in einen Bereich von etwa 180 bis 250 € pro m² oder mehr bringen. Für ein 150-m²-Haus wären das rechnerisch 27.000 bis 37.500 € und mehr. Hardware, Programmierung und Inbetriebnahme müssen im Angebot getrennt erkennbar sein.

VarianteKostenNachrüstbarkeitTypischer Einsatz

Konventionelle Installation

ca. 80–150 €/m²

Erweiterung hängt von Reservewegen ab

Basis bis Standard

Funkbasiertes Smart Home

Aufpreis nach Komponenten und Räumen

oft schrittweise erweiterbar

einzelne Funktionen oder spätere Ergänzung

Verkabeltes Bus- oder KNX-System

gesamte Installation oft ca. 180–250 €/m² und mehr

im Neubau gut planbar

umfangreiche Automation

KNX und Bussysteme im Neubau

Ein verkabeltes KNX- oder anderes Bussystem lässt sich im Neubau früh koordinieren. Es bleibt jedoch ein eigenes Systemprojekt mit Planung, Komponenten, Verteilerschrank, Programmierung und Dokumentation. Ob es wirtschaftlich passt, hängt von den gewünschten Funktionen ab. Einen breiteren Vergleich bietet der Ratgeber zur Smart-Home-Installation .

Netzwerkverkabelung und Leerrohre als Zwischenlösung

Netzwerkleitungen und geeignete Leerrohre sollten raumbezogen geplant werden. Benötigt werden unter anderem Leitungswege, Dosen, Patchfeld, Netzwerkschrank und Messung. Ein pauschaler Betrag von wenigen hundert Euro für das ganze Haus ist deshalb nicht verlässlich. Lass Netzwerk und Reservewege als eigene Position anbieten.

So sparst du bei der Elektroinstallation im Neubau

Sparen lässt sich vor allem durch eine frühe, vollständige Planung und vergleichbare Angebote. Schutzmaßnahmen, Dimensionierung und Prüfung bleiben dabei unverändert erforderlich.

  • Eigenleistung nur schriftlich vereinbaren: Der Betrieb legt fest, welche rein baulichen Vorarbeiten er akzeptiert, kontrolliert und später in seine Anlage übernimmt.
  • Materialbeschaffung abstimmen: Kaufe Komponenten nur nach schriftlicher Freigabe des Betriebs. Kompatibilität, Gewährleistung, Dokumentation und Prüfverantwortung müssen geklärt sein.
  • Reservewege gezielt planen: Leerrohre sind sinnvoll, wenn Verlauf, Durchmesser, Biegeradien und Endpunkte zur späteren Nutzung passen.
  • Raumnutzung festlegen: Möblierungs-, Küchen-, Licht- und Netzplan vermeiden teure Umplanungen während der Ausführung.
  • Angebote mit demselben Leistungsverzeichnis einholen und Mengen, Fabrikate, Messung, Dokumentation sowie Nebenleistungen vergleichen.

Grenzen der Eigenleistung

Nach § 13 NAV dürfen Arbeiten an der elektrischen Anlage grundsätzlich nur der Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen ausführen. Rein bauliche Vorarbeiten kommen nur infrage, wenn der beauftragte Betrieb sie vorab eindeutig beschreibt, begleitet und abnimmt. Leitungen anschließen, Verteiler bestücken, Schutzmaßnahmen festlegen, prüfen und in Betrieb setzen ist Facharbeit.

Leerrohre statt Vollausstattung

Leerrohre und Verteilerreserven können spätere Erweiterungen erleichtern, ersetzen aber keine vorausschauende Elektroplanung. Der Betrieb muss Verlauf, Belegung, Biegeradien und Brandschutz berücksichtigen. An Fehlerstrom- und Überspannungsschutz, Stromkreisaufteilung, Erdung, Dimensionierung und Erstprüfung wird nicht gespart.

Elektriker für deinen Neubau finden

Für Errichtung, Anschluss und Inbetriebsetzung brauchst du einen eingetragenen Elektrofachbetrieb. Binde ihn früh in die Koordination mit Rohbau, Trockenbau, Putz und Haustechnik ein. Über Listando findest du Elektriker aus deiner Region und kannst Angebote für dein Neubauprojekt vergleichen.

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Darauf achtest du beim Angebot

  • Eintragung im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers und eindeutige Zuständigkeit für Anmeldung und Inbetriebsetzung.
  • Referenzen für Neubauten mit vergleichbarer Bauweise, Hausgröße und gewünschter Ausstattung.
  • Leistungsverzeichnis mit Stromkreisen, Anschlusspunkten, Fabrikaten, Verteilertechnik und klar abgegrenzten Zusatzsystemen.
  • Erstprüfung und dokumentierte Messergebnisse nach den für die Anlage geltenden DIN-VDE-Regeln als fester Leistungsbestandteil.
  • Koordinierte Termine für Rohinstallation, Schließen der Wände, Feininstallation, Prüfung und Inbetriebsetzung.

Häufige Fragen zu den Kosten der Elektroinstallation im Neubau

  • Was kostet die Elektroinstallation bei 100 m² Neubau?

    Bei 100 m² ergibt die Marktspanne von 80 bis 150 € pro m² grob 8.000 bis 15.000 €. Prüfe, ob Zählerschrank, Planung, Prüfung und Dokumentation enthalten sind. Netzanschluss, PV, Wallbox, Netzwerk und Smart Home können separat hinzukommen.

  • Wie lange dauert die Elektroinstallation im Neubau?

    Die Dauer hängt von Hausgröße, Bauweise, Leitungswegen und Ausstattung ab. Roh- und Feininstallation liegen in unterschiedlichen Bauphasen. Der Betrieb sollte beide Zeitfenster sowie Prüfung und Inbetriebsetzung im Bauablauf fest einplanen.

  • Welche Elektroarbeiten darfst du im Neubau selbst machen?

    Arbeiten an der elektrischen Anlage sind nach § 13 NAV Sache eines eingetragenen Installationsunternehmens. Rein bauliche Vorarbeiten darfst du nur übernehmen, wenn der Betrieb Umfang, Ausführung und Kontrolle vorher schriftlich festlegt. Anschließen, Schützen, Messen und Inbetriebsetzen bleibt Facharbeit.

  • Wie viele Stromkreise braucht ein Einfamilienhaus?

    Die benötigte Zahl ergibt sich aus Wohnfläche, Räumen und festen Verbrauchern. DIN 18015-2 und RAL-RG 678 geben Planungsrahmen für Mindest-, Standard- und Komfortausstattung. Lass Großverbraucher, Küche, Bad, Außenbereich, PV, Wärmepumpe und Wallbox raum- und leistungsbezogen planen und im Verteiler geeignete Reserven vorsehen.

  • Was kostet der Stromanschluss ans öffentliche Netz?

    Für den Stromnetzanschluss gibt es keinen bundesweit einheitlichen Preis. Der Netzbetreiber berechnet notwendige Anschlusskosten nach § 9 NAV und weist einen möglichen Baukostenzuschuss getrennt aus. Leitungslänge, Tiefbau, Anschlussleistung und örtliche Preisblätter bestimmen das Angebot.

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Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Frederic bereichert Listando als Copywriter mit seiner Expertise in Preisfragen und schreibt begeistert über Themen wie Auto, Garten & Handwerk sowie Haus & Bau. Mit einem fundierten juristischen Hintergrund ist er auch ein Ass in Sachen Gesetze. In seiner Freizeit erkundet Frederic gerne die Natur, um neue Inspiration für seine informativen Artikel zu sammeln.