Smart Home Installation: Kosten 2026 nach System, Umfang und Gebäude

Aktuelle Preise, konkrete Kostenfaktoren und praktische Rechenbeispiele für Elektriker im Überblick.

Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Aktualisiert 9. Aug. 2026

Smart Home Installation: Kosten 2026 auf einen Blick:
  • Funk-System vom Elektriker: 3.000 bis 8.000 € für ein komplettes Einfamilienhaus, der Einstieg in einzelnen Räumen kostet 300 bis 800 €.

  • Kabelgebundene Systeme wie KNX: im Neubau häufig 10.000 bis 25.000 € für Planung, Busverkabelung, Aktoren und Programmierung. Im Bestand können Rückbau-, Schlitz-, Putz- und Malerarbeiten erheblich hinzukommen.

  • Elektriker-Arbeitskosten: häufig 55 bis 85 € pro Stunde inklusive Umsatzsteuer plus 20 bis 50 € Anfahrt. Für begünstigte Arbeitskosten kann § 35a EStG eine Steuerermäßigung vorsehen.

Ein professionell installiertes Funk-Smart-Home im Einfamilienhaus kostet als grobe Orientierung 3.000 bis 8.000 €, ein kabelgebundenes KNX-System im Neubau häufig 10.000 bis 25.000 €. Einzelne Räume oder Funktionen können bei etwa 300 bis 800 € starten. System, Funktionsumfang, Gebäude, vorhandene Elektrik, Kompatibilität, Programmierung und gewünschte Datenspeicherung bestimmen den Endpreis. Dieser Ratgeber ordnet die Kosten nach System, Bereich und Gebäudetyp ein und zeigt ein nachrechenbares Beispiel für ein 140-m²-Haus.

Was kostet eine Smart Home Installation? Die Preise im Überblick

Die Kurzantwort: Eine Smart Home Installation kostet zwischen 300 € für eine einzelne Funktion und 25.000 € für die kabelgebundene Vollausstattung im Einfamilienhaus. Den größten Unterschied macht das System. Funklösungen brauchen keine neuen Leitungen und bleiben deshalb auch im Bestand bezahlbar, Bussysteme wie KNX verlangen eine eigene Verkabelung und gehören in den Neubau oder in die Kernsanierung. Danach entscheiden Gebäudegröße und Einbauzeitpunkt über den Endpreis.

UmfangKosten inkl. InstallationDas ist enthalten

Einstieg: einzelner Raum oder eine Funktion

300–800 €

Zentrale, 3 bis 6 Funk-Komponenten, kurzer Elektriker-Einsatz

Wohnung: Licht und Heizung

400–1.200 €

Thermostate, smarte Schalter und Leuchtmittel, App-Einrichtung

Einfamilienhaus: Funk komplett

3.000–8.000 €

Licht, Heizung, Rollläden und Sicherheit inklusive Montage

Einfamilienhaus: kabelgebunden (KNX)

10.000–25.000 €

Busverkabelung, Aktoren, Programmierung im Neubau

Unterputz-Aktoren, fest angeschlossene Wandschalter und Arbeiten im Verteiler verändern die elektrische Anlage. Nach § 13 NAV sind dafür grundsätzlich der Netzbetreiber oder ein in dessen Installateurverzeichnis eingetragenes Unternehmen zuständig. Auf Listando vergleichst du Elektrikerprofile und holst Angebote mit demselben Leistungsumfang ein.

Funk oder Kabel: Kosten nach Smart-Home-System

Die Systemwahl ist der größte Preishebel. Funksysteme verbinden Zentrale und Komponenten drahtlos, Bussysteme schicken ihre Signale über eine fest verlegte Steuerleitung. Beide Wege führen zum smarten Haus, aber zu sehr unterschiedlichen Preisen.

SystemtypTypische SystemeMaterialkosten EinfamilienhausInstallationskostenGeeignet für

Funk

Bosch Smart Home, Homematic IP

1.800–4.000 €

1.200–4.000 €

Bestand, Mietwohnung, schrittweiser Ausbau

Kabel (Bus)

KNX, Loxone

6.000–15.000 €

4.000–10.000 €

Neubau, Kernsanierung

Funksysteme: Bosch Smart Home, Homematic IP und weitere Anbieter

Bosch Smart Home und Homematic IP sind Beispiele für Funkplattformen. Je nach Anbieter und Gerät können Zentralen etwa 100 bis 200 € und einzelne Schalter, Sensoren, Thermostate oder Zwischenstecker etwa 30 bis 60 € kosten; Produktlinien und Funktionsumfang weichen ab. Ein Basis-Setup für ein Haus kann dadurch grob 2.000 bis 3.300 € erreichen. Funk lässt sich schrittweise erweitern und benötigt für Funkstrecken keine neuen Busleitungen. Dafür sind Batteriewechsel, Funkabdeckung, Gateways, Herstellerkompatibilität und Update-Versorgung zu berücksichtigen.

Kabelgebundene Bussysteme: KNX und Loxone

KNX ist der herstellerübergreifende Standard für kabelgebundene Smart Homes, Loxone die verbreitete Alternative mit eigenem Miniserver. Die KNX-Grundinstallation im Einfamilienhaus kostet 5.000 bis 15.000 €, die Vollausstattung mit Beleuchtung, Heizung und Sicherheitsfunktionen 13.000 bis 26.000 €. Dafür bekommst du ein System, das ohne Batterien und Funkstrecken auskommt und sich über zertifizierte Geräte hunderter Hersteller erweitern lässt. Der Aufwand steckt in der Verkabelung: Jeder Schalter und jeder Aktor hängt an der Busleitung, deshalb rechnet sich KNX vor allem, wenn die Wände ohnehin offen sind.

Sprachsteuerung mit Amazon Alexa und Google Home

Amazon Alexa und Google Home sind Sprach- und Bedienplattformen, keine vollständige Elektro- oder Automationsplanung. Kompatible Smart-Home-Systeme lassen sich über Apps, Skills oder Gateways einbinden. Kosten und verfügbare Funktionen hängen von Lautsprecher, Gateway, Cloud-Dienst und konkreter Freigabe ab. Prüfe Datenschutz, lokale Bedienbarkeit und Kompatibilitätslisten, bevor du Komponenten kaufst.

Smart Home Kosten nach Bereich: Licht, Heizung, Rollläden und Sicherheit

Du musst nicht das ganze Haus auf einmal ausstatten. Jeder Bereich lässt sich einzeln budgetieren und später mit den anderen verbinden. Die Tabelle zeigt Material- und Einbaukosten für eine typische Wohnung.

BereichMaterialkostenMit Elektriker-EinbauNutzen

Heizung (6 Heizkörper)

300–500 €

400–700 €

Einsparpotenzial abhängig von Gebäude, Nutzung und Ausgangsregelung

Licht

200–600 €

400–1.000 €

Szenen, Zeitpläne, Anwesenheitssimulation

Rollläden (6 Antriebe)

200–400 €

500–900 €

Automatischer Sonnen- und Hitzeschutz

Sicherheit

800–1.600 €

1.200–2.500 €

Kameras, Sensoren, smarter Türzugang

Energiemanagement

30–60 € pro Messsteckdose

Eigenmontage ohne Elektriker

Stromfresser erkennen, Wallbox einbinden

Heizungssteuerung: Einsparpotenzial richtig einordnen

Smarte Heizkörperthermostate für sechs Heizkörper kosten grob 300 bis 500 €. Sie können Energie sparen, wenn bisher unnötig geheizt wird oder Zeitpläne und Abwesenheitsregelung fehlen; ein pauschaler Prozentsatz oder eine feste Amortisationszeit ist nicht seriös. Bei bereits gut eingestellter Heizung kann der finanzielle Effekt gering sein. Batteriebetriebene Thermostate lassen sich oft ohne Eingriff ins Heizsystem montieren; fest verdrahtete Stellantriebe oder Änderungen am Heizkreisverteiler gehören in fachkundige Hände.

Licht- und Rollladensteuerung

Bei der Lichtsteuerung entscheidet die Bauform mit über den Preis: Smarte Leuchtmittel und Zwischenstecker montierst du selbst, smarte Wandschalter und Unterputz-Dimmer setzt der Elektriker, weil sie am 230-V-Netz hängen. Rechne pro Unterputz-Komponente mit 30 bis 60 € Material plus einer halben bis ganzen Arbeitsstunde. Für die Rollladensteuerung kommt pro Fenster ein Aktor hinter den vorhandenen Schalter, sechs Antriebe kosten mit Einbau 500 bis 900 €.

Sicherheit: Kameras, Tür- und Fenstersensoren

Ein Sicherheitspaket mit Kameras, Tür- und Fenstersensoren und smartem Türzugang kostet für eine Wohnung 1.200 bis 2.500 €. Bewegungsmelder und Sensoren arbeiten batteriebetrieben und sind schnell montiert, Außenkameras mit festem Stromanschluss und smarte Türschlösser übernimmt der Fachbetrieb. Der Nutzen geht über das Sicherheitsgefühl hinaus: Die Anwesenheitssimulation über Licht und Rollläden schreckt Einbrecher ab, und offene Fenster melden die Sensoren direkt an die Heizungssteuerung.

Als Erweiterung lohnt sich das Energiemanagement: Smarte Messsteckdosen für 30 bis 60 € pro Stück zeigen, welche Geräte Strom ziehen, und wer ein E-Auto fährt, bindet die Ladestation gleich mit ein. Was der Ladepunkt selbst kostet, liest du im Ratgeber zu den Wallbox-Kosten mit Installation .

Smart Home Installation im Neubau: Kosten und Planung

Im Neubau oder bei einer Kernsanierung lassen sich Busleitungen, Platz im Verteiler, Netzwerk, Stromversorgung und Leerrohre früh koordinieren. Das vermeidet spätere Schlitz-, Putz- und Malerarbeiten. Wie groß der Kostenvorteil gegenüber einer Nachrüstung ist, hängt vom Bestand und vom identischen Funktionsumfang ab; eine feste Drittel-Regel gilt nicht.

Warum der Neubau der günstigste Zeitpunkt ist

Eine konventionelle Elektroinstallation und ein Bussystem sind nur mit eindeutigem Leistungsumfang vergleichbar. KNX benötigt Buskomponenten, größere beziehungsweise anders geplante Verteiler, Aktoren, Sensoren, Dokumentation und Programmierung; zugleich können konventionelle Leitungswege oder Schaltfunktionen entfallen. Die genannten 10.000 bis 25.000 € sind deshalb ein Projekt-Richtwert, kein pauschaler Aufpreis. Leerrohre, Reserveplätze und eine dokumentierte Netzwerk- und Elektroplanung halten spätere Optionen offen, verhindern aber nicht jede Baumaßnahme.

Faustformel: Kosten pro Raum kalkulieren

Für die Budgetplanung rechnest du am einfachsten pro Raum. Die Werte gelten für Funk-Komponenten auf Homematic-IP-Niveau, bei der Premium-Stufe mit KNX kommen Busverkabelung und Programmierung dazu.

StufeKosten pro RaumBeispiel 7 RäumeEnthaltene Funktionen

Basis

ca. 180 €

ca. 1.260 € plus Hub und Installation

Heizung und Licht in jedem Raum

Komfort

ca. 280 €

ca. 1.960 € plus Hub und Installation

Zusätzlich Rollläden und Sensorik

Premium (KNX)

ab ca. 450 €

ab ca. 3.150 € plus Busverkabelung und Programmierung

Voll integrierte Steuerung über den Verteiler

Ein Komfort-Setup für ein 140-m²-Haus mit sieben Räumen liegt inklusive Hub und Einrichtung bei rund 2.000 bis 3.300 €. Das deckt Heizung, Licht, Rollläden und die Grundsensorik ab und lässt sich jederzeit erweitern, Raum für Raum und ganz nach Budget.

Smart Home nachrüsten: Kosten im Altbau und in der Mietwohnung

Im Bestand ist Funk der Standardweg, weil kein Kabel durch die Wand muss. Die drei häufigsten Szenarien im Überblick:

SzenarioMaterialkostenArbeitskostenGesamtkosten

Mietwohnung, Funk-Basis (Heizung, Licht, Sensoren)

300–600 €

0–200 €

300–800 €

Eigentumswohnung, Funk komplett mit Sicherheitspaket

700–1.500 €

500–1.000 €

1.200–2.500 €

Einfamilienhaus, Kabelsystem nachgerüstet

5.000–10.000 €

4.000–14.000 €

9.000–24.000 €

Funklösung: der günstige Weg im Bestand

Zentrale für 100 bis 200 € anschließen, Komponenten für 30 bis 60 € pro Stück montieren, fertig ist die erste Ausbaustufe ohne eine einzige aufgestemmte Wand. Ein komplett ausgestattetes Einfamilienhaus kostet inklusive Elektriker 3.000 bis 8.000 €. Der Fachmann kommt vor allem für Unterputz-Aktoren hinter Schaltern und Steckdosen ins Haus, alles Batteriebetriebene montierst du selbst und drückst so die Arbeitskosten spürbar.

Kabelsystem nachrüsten: wann es sich trotzdem lohnt

Ein kabelgebundenes System im Bestand kann zu den Geräte- und Programmierkosten erhebliche Aufwendungen für Schlitze, Leitungen, Verteilerumbau, Wiederherstellung und Koordination weiterer Gewerke verursachen. Die Tabelle nennt dafür 9.000 bis 24.000 € als grobe Projektspanne; sie ist nicht direkt mit dem Preis einer Funklösung oder einem anders ausgestatteten Neubau vergleichbar. Wirtschaftlich kann die Lösung bei einer ohnehin geplanten Kernsanierung sein, wenn Funktionen, Leitungswege, Dokumentation und spätere Wartung vorab geplant werden.

Was du in der Mietwohnung umsetzen darfst

Als Mieter setzt du alles um, was ohne Eingriff in die Elektrik auskommt: batteriebetriebene Heizkörperthermostate, smarte Leuchtmittel, Zwischenstecker, Tür- und Fenstersensoren und eine Funk-Zentrale. Beim Auszug nimmst du die Geräte einfach mit. Sobald ein Schalter getauscht, ein Aktor unter Putz gesetzt oder der Verteiler angefasst wird, brauchst du zwei Dinge: die Zustimmung des Vermieters und einen Elektriker, denn Arbeiten am 230-V-Netz sind Fachbetrieben vorbehalten.

Elektriker-Kosten für die Smart Home Installation: Stundensätze und Beispielrechnung

Bei Funkprojekten können Montage, elektrische Arbeiten, Einrichtung, Programmierung und Einweisung einen erheblichen Teil des Endpreises ausmachen. Vergleiche deshalb nicht nur Stundensätze, sondern auch geschätzte Stunden, Pauschalen, Dokumentation und enthaltene Prüfungen.

Stundensätze und regionale Unterschiede

PositionKosten

Elektriker (Geselle)

55–85 € pro Stunde inkl. MwSt.

Meisterbetrieb / Smart-Home-Spezialist

70–115 € pro Stunde

Anfahrtspauschale

20–50 €

Aufschlag Ballungsraum

regional und betrieblich verschieden; im Angebot prüfen

Stundensätze und Pauschalen unterscheiden sich nach Region, Betrieb, Qualifikation, Auslastung und Projektumfang. Ein fester Ballungsraumaufschlag lässt sich daraus nicht ableiten. Vergleiche deshalb Angebote mit gleicher Komponentenliste, identischen 230-V-Arbeiten, Programmierung, Dokumentation, Einweisung, Anfahrt und Umsatzsteuer.

Beispielrechnung: Einfamilienhaus mit 140 m²

So sieht die komplette Rechnung für ein 140-m²-Einfamilienhaus mit Funk-System aus, ausgestattet mit Heizung, Licht, Rollläden und Sicherheitspaket:

PositionKosten

Zentrale (Hub)

150 €

Heizungssteuerung, 8 smarte Thermostate

480 €

Lichtsteuerung, 10 Komponenten inkl. Unterputz-Aktoren

450 €

Rollladensteuerung, 6 Aktoren

360 €

Sicherheitspaket (Tür- und Fenstersensoren, Bewegungsmelder)

400 €

Elektriker-Montage, 12 Stunden à 75 €

900 €

Einrichtung und Programmierung, 4 Stunden à 75 €

300 €

Anfahrt

40 €

Gesamt

3.080 €

Mit 3.080 € liegt das Rechenbeispiel am unteren Ende der Orientierung von 3.000 bis 8.000 €. Mehr Kameras, Türzugang, zusätzliche Unterputz-Aktoren, aufwendige Leitungswege, längere Programmierung oder höhere Stundensätze können den Preis erhöhen. Das Beispiel ist eine nachvollziehbare Modellrechnung, kein Festangebot.

So sparst du bei der Smart Home Installation

Kosten lassen sich vor allem durch klare Prioritäten, vorbereitete Infrastruktur und vergleichbare Angebote steuern. Sicherheit, Kompatibilität, Dokumentation und Update-Versorgung sollten dabei Teil der Entscheidung bleiben.

  • Schrittweise ausbauen: Starte mit einem klar begrenzten Bereich. Bei der Heizungssteuerung hängen Einsparung und Amortisation von Gebäude, Nutzung und bisheriger Regelung ab.
  • Sichere Eigenleistung nutzen: Steckfertige oder batteriebetriebene Komponenten nach Herstellerangaben montieren; Änderungen an der elektrischen Anlage dem eingetragenen Fachbetrieb überlassen.
  • Kompatibilität prüfen: Matter, Zigbee oder andere Standards allein garantieren nicht, dass jede Funktion zwischen allen Produkten verfügbar ist. Geräte-, Gateway-, App- und Update-Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.
  • Steuerermäßigung prüfen: Für begünstigte Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten kann § 35a EStG 20 % Steuerermäßigung bis höchstens 1.200 € pro Jahr vorsehen. Rechnung, unbare Zahlung, ausgewiesene Kosten und mögliche Förderausschlüsse beachten.
  • Vergleichbare Angebote einholen: Mehrere Betriebe mit identischer Komponenten- und Leistungsliste anfragen; ein pauschaler Preisunterschied ist nicht übertragbar.
  • Im Neubau Reserven planen: Leerrohre, Platz im Verteiler, Netzwerk und Dokumentation können spätere Erweiterungen erleichtern; Positionen und Leitungswege konkret planen.

Beschreibe Wohnfläche, gewünschte Funktionen, vorhandene Elektrik, bevorzugte Systeme, lokale oder Cloud-Speicherung und den erwarteten Dokumentationsumfang. So lassen sich Profile und Angebote von Elektrikern aus deiner Umgebung sachlich vergleichen.

Häufige Fragen zur Smart Home Installation

  • Kann ich ein Smart Home selbst installieren?

    Teilweise. Steckfertige oder batteriebetriebene Thermostate, Sensoren, Zwischenstecker und Leuchtmittel lassen sich häufig nach Herstellerangaben selbst montieren. Unterputz-Aktoren, fest angeschlossene Schalter, Dimmer und Verteilerarbeiten verändern die elektrische Anlage und gehören nach § 13 NAV grundsätzlich zum Netzbetreiber oder zu einem in dessen Installateurverzeichnis eingetragenen Unternehmen. Lass außerdem Schutzmaßnahmen, vorhandene Neutralleiter, Lasten und Systemfreigaben prüfen.

  • Was kostet Bosch Smart Home mit Installation?

    Bosch Smart Home arbeitet mit einem Controller als Zentrale, dazu kommen Komponenten wie Thermostate, Tür- und Fensterkontakte und Zwischenstecker. Die Markenkomponenten liegen preislich oft über den 30 bis 60 €, die einfache Funkbausteine kosten. Eine Wohnung mit smarter Licht- und Heizungssteuerung kostet mit Einrichtung 400 bis 1.200 €, mit Sicherheitspaket 1.200 bis 2.500 €. Für Montage und Einrichtung berechnet der Elektriker 55 bis 85 € pro Stunde plus 20 bis 50 € Anfahrt.

  • Welche laufenden Kosten hat ein Smart Home?

    Laufende Kosten entstehen je nach Produkt für Cloud-Speicher, Zusatzfunktionen, Batterien, Stromverbrauch, Wartung und spätere Ersatzgeräte. Kamera-Abos können beispielsweise 5 bis 15 € pro Monat kosten; andere Systeme speichern lokal oder bieten Basisfunktionen ohne Abo. Eine belastbare Jahressumme setzt die konkrete Gerätezahl, Leistungsaufnahme, Batterietypen und gebuchten Dienste voraus.

  • Wie lange dauert eine professionelle Smart Home Installation?

    Die Funk-Nachrüstung im Einfamilienhaus erledigt ein Elektriker in ein bis zwei Arbeitstagen, inklusive Einrichtung der Zentrale und Einweisung. Ein kabelgebundenes System im Neubau braucht mehrere Tage bis Wochen, weil Busverkabelung, Verteilerausbau und Programmierung parallel zum Baufortschritt laufen und sich über verschiedene Bauphasen verteilen.

  • Steigert eine Smart Home Installation den Wert meiner Immobilie?

    Eine gut dokumentierte, wartbare und verständlich bedienbare Installation kann für manche Kaufinteressenten ein Plus sein. Ein pauschaler Wertzuwachs ist aber nicht garantiert: Alter, Herstellerbindung, Update-Versorgung, Datenschutz, Rückbaubarkeit und individuelle Vorlieben wirken mit. Fest verbaute Technik sollte deshalb mit Plänen, Zugangskonzept, Komponentenliste und Einweisung übergeben werden.

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Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Frederic bereichert Listando als Copywriter mit seiner Expertise in Preisfragen und schreibt begeistert über Themen wie Auto, Garten & Handwerk sowie Haus & Bau. Mit einem fundierten juristischen Hintergrund ist er auch ein Ass in Sachen Gesetze. In seiner Freizeit erkundet Frederic gerne die Natur, um neue Inspiration für seine informativen Artikel zu sammeln.