Haustür kaufen mit Einbau: Kosten 2026 nach Material und Sicherheit

Aktuelle Preise, konkrete Kostenfaktoren und praktische Rechenbeispiele für Handwerker im Überblick.

Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Aktualisiert 12. Aug. 2026

Haustür mit Einbau: die Kosten 2026 auf einen Blick
  • Komplettpreis: Eine neue Haustür kostet inklusive Einbau meist 1.800 bis 5.000 €. Einfache Kunststofftüren starten komplett ab rund 1.500 €, hochwertige Aluminiumtüren mit Seitenteil liegen bei 5.000 bis 7.500 €.

  • Montageanteil: Die Standardmontage kostet 300 bis 900 €, dazu kommen 100 bis 400 € für Ausbau und Entsorgung der alten Tür sowie 150 bis 400 € für Putz- und Laibungsarbeiten.

  • Förderung: Erreicht die neue Tür einen Ud-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) und sind die übrigen Bedingungen erfüllt, beträgt die BAFA-Grundförderung 15 Prozent. Der zusätzliche iSFP-Bonus greift seit 21. Juli 2026 erst ab 30.000 € förderfähiger Investition und nur für den Betrag oberhalb dieser Schwelle.

Fallen wir gleich mit der Tür ins Haus: Eine neue Haustür kostet mit Einbau meist 1.800 bis 5.000 €. Eine einfache Kunststofftür im Standardmaß ist komplett montiert ab rund 1.500 € zu haben. Für Aluminium- und Holz-Alu-Türen mit Seitenteil und Fingerprint werden 7.500 € und mehr fällig. Dieser Ratgeber schlüsselt die Preise nach Material und Sicherheitsklasse auf, zeigt die Montagekosten im Detail, rechnet drei komplette Beispiele durch und erklärt, wie du dir mit BAFA-Zuschuss oder Steuerbonus einen Teil der Kosten zurückholst.

Was kostet eine Haustür mit Einbau? Die Preise 2026 im Überblick

Beim Haustürtausch zahlst du für das Türelement und die Handwerkerleistung. Das Material hat den größten Einfluss auf den Preis, danach folgen Sicherheitsklasse, Verglasung und Extras wie Seitenteil oder Fingerprint. Für Montage, Ausbau und Nebenarbeiten fallen je nach Aufwand insgesamt etwa 600 bis 1.900 € an.

Haustür mit Einbau: typische Gesamtkosten nach Preissegment

Zur Orientierung lassen sich Angebote in drei Preisbereiche einordnen. So erkennst du, wo dein Wunschmodell preislich liegt:

SegmentGesamtpreis inkl. EinbauTypische Ausstattung

Einstieg

1.500–2.500 €

Kunststoff, Standardmaß, 2-fach- oder einfache 3-fach-Verglasung

Mittelklasse

2.500–4.500 €

Hochwertiger Kunststoff oder Aluminium, RC2, 3-fach-Verglasung

Premium

4.500–7.500 €+

Aluminium oder Holz-Alu, Seitenteil, Fingerprint, Motorschloss

Das steckt im Komplettpreis

Ein seriöses Komplettangebot umfasst vier Positionen:

  • Türelement inklusive Rahmen, Schloss und Beschlägen
  • Ausbau und Entsorgung der alten Tür
  • Montage mit Verankerung, Ausschäumen und Abdichtung
  • Nebenarbeiten an Laibung und Putz, falls der neue Rahmen andere Maße hat

Der Einbau durch einen Fachbetrieb ist für Dichtheit und geprüften Einbruchschutz wichtig. Die Widerstandsklasse des Türelements setzt eine Montage nach Herstellervorgabe voraus. Für den BAFA-Zuschuss muss ein Fachunternehmen die förderfähige Tür einbauen.

Haustür-Preise nach Material: Kunststoff, Aluminium, Holz und Holz-Alu

Das Material ist der größte Preishebel beim Haustürkauf. Zwischen der einfachen Kunststofftür und der Holz-Alu-Tür nach Maß liegen mehrere tausend Euro. Alle Türpreise in diesem Abschnitt gelten für das Element ohne Montage. Die Arbeitskosten findest du im nächsten Kapitel.

MaterialTürpreis ohne MontageGesamtpreis mit EinbauStärken

Kunststoff (einfach)

500–1.300 €

1.500–2.200 €

Günstig, pflegeleicht, gute Dämmwerte

Kunststoff (Qualität)

1.300–3.500 €

2.000–4.400 €

Stahlverstärkter Rahmen, RC2 möglich, große Farbauswahl

Aluminium

2.000–6.500 €

2.700–7.400 €

Formstabil, wartungsarm, langlebig

Holz

2.000–6.000 €

2.700–6.900 €

Gute Dämmwirkung, warme Optik

Holz-Alu

3.000–6.000 €

3.700–6.900 €

Holz innen, wetterfeste Alu-Schale außen

Kunststoff-Haustür: der günstige Standard

Einfache Kunststofftüren gibt es ab 500 €, Qualitätsmodelle vom Fachbetrieb kosten 1.300 bis 3.500 €. Der Unterschied liegt im Detail: Hochwertige Türen haben verstärkte Profile, dickere Türblätter und sind mit geprüfter RC2-Ausstattung erhältlich. Kunststoff dämmt gut, ist pflegeleicht und passt besonders dann, wenn das Budget im Vordergrund steht oder ein Standardmaß ausreicht. Weniger steif als Aluminium ist das Material trotzdem: Sehr große oder dunkle Türblätter können sich bei starker Sonneneinstrahlung stärker verformen.

Aluminium-Haustür: stabil und langlebig

Aluminiumtüren kosten 2.000 bis 6.500 €, einfache Standardbauweisen starten bei 1.500 €. Das Material ist formstabil, wartungsarm und eignet sich auch für große Türblätter und Seitenteile. Thermisch getrennte Profile ermöglichen gute Dämmwerte. Für die BAFA-Förderung ist jedoch der nachgewiesene Ud-Wert des gesamten Türelements entscheidend. Aluminium lohnt sich für alle, die eine robuste Tür mit geringerem Pflegeaufwand wollen und dafür den höheren Einstiegspreis akzeptieren.

Holz- und Holz-Alu-Haustür: Dämmwert trifft Optik

Holztüren kosten 2.000 bis 6.000 €, das Massivholz-Mittelfeld liegt bei 2.500 bis 4.500 €. Holz dämmt gut und passt optisch zu Alt- und Landhausbauten. Die Beschichtung sollte abhängig von Wetterseite, Oberfläche und Herstellerangaben regelmäßig geprüft und bei Bedarf erneuert werden. Holz-Alu-Türen reduzieren diesen Pflegeaufwand: Innen bleibt die Holzoberfläche sichtbar, außen schützt eine Aluminiumschale. Dafür zahlst du 3.000 bis 6.000 € und bekommst eine langlebige, wetterfeste Kombination.

Montagekosten im Detail: Einbau, Ausbau und Entsorgung der alten Tür

Der Arbeitskostenblock ist überschaubar und gut planbar. Ein kompletter Türtausch ist bei einem eingespielten Betrieb meist an einem Arbeitstag erledigt. Wenn Putz- und Laibungsarbeiten trocknen müssen, kann ein zweiter Termin nötig sein.

Diese Arbeitsschritte zahlst du beim Türtausch

LeistungKosten

Standardmontage einflügelige Haustür

300–900 €

Montage mit Seitenteil

ab 550 €

Ausbau und Entsorgung der alten Tür

100–400 €

Laibung anpassen (Putz, Dämmung)

150–400 €

Anfahrt und Montagematerial

50–200 €

Die 900 € am oberen Rand der Standardmontage fallen bei schwierigen Wandaufbauten an, etwa bei Altbaumauerwerk mit losem Putz oder wenn der neue Rahmen deutlich andere Maße hat als der alte. Beim glatten Tausch im gleichen Maß bleibst du im unteren Drittel der Spanne. Die Entsorgungskosten steigen auf bis zu 400 €, wenn der alte Rahmen fest im Mauerwerk verankert ist und aufwendig herausgetrennt werden muss.

Warum die Montage über Dichtheit und Sicherheit entscheidet

Der RAL-Leitfaden zur Montage beschreibt für die Anschlussfuge drei Funktionsebenen: innen luftdicht, in der Mitte wärme- und schalldämmend sowie außen schlagregendicht und diffusionsoffener als innen. Zusätzlich muss der Rahmen mechanisch befestigt und die Last sicher in den Baukörper übertragen werden. Welche Dichtstoffe und Bänder passen, hängt vom Wandaufbau ab. Montageschaum allein ersetzt die innere und äußere Abdichtung nicht. Bei RC-Türen gilt außerdem die Herstellervorgabe für die Verankerung des geprüften Gesamtsystems.

Sicherheit kostet Aufpreis: Haustür-Preise nach RC-Klasse

Die Widerstandsklassen nach DIN EN 1627 beschreiben den Widerstand gegen definierte Einbruchversuche. Für Neu- und Umbauten empfiehlt die Polizei geprüfte und zertifizierte Türen mindestens der Klasse RC2 . Bei RC2 umfasst die manuelle Prüfung drei Minuten Widerstandszeit gegen das festgelegte Werkzeugset. Einheitliche Aufpreise gibt es nicht. Häufige Größenordnungen sind:

WiderstandsklasseSchutzniveauTypischer Mehrpreis

RC1 N

Basisschutz gegen körperliche Gewalt wie Gegentreten

Kein verlässlicher Pauschalwert

RC2 N

RC2-Beschläge und -Verriegelung, aber ohne geprüftes Sicherheitsglas

Meist günstiger als vollständiges RC2

RC2

Mindestens 3 Minuten Widerstand gegen Hebelwerkzeug, geprüftes Glas

Häufig etwa 300–900 €

RC3

Widerstand auch gegen schwereres Werkzeug wie Kuhfuß

Häufig etwa 500–1.000 € über vergleichbarem RC2

RC2: der Preis-Leistungs-Standard fürs Einfamilienhaus

Ein RC2-Sicherheitspaket kostet je nach Hersteller häufig etwa 300 bis 900 € zusätzlich. Entscheidend ist das geprüfte Gesamtsystem aus Türblatt, Zarge, Schloss, Beschlag und gegebenenfalls Verglasung. RC2 N stellt an die Verglasung keine einbruchhemmende Anforderung. Bei verglasten, leicht erreichbaren Haustüren ist vollständiges RC2 daher die belastbarere Wahl.

RC3 und höher: wann sich der Aufpreis lohnt

RC3 liegt bei vergleichbarer Ausführung häufig 500 bis 1.000 € über RC2 und wird mit einem umfangreicheren Werkzeugset geprüft. Ob sich die höhere Klasse lohnt, hängt von Lage, Einsehbarkeit, Nutzung und einer individuellen Sicherheitsbewertung ab. Für Neu- und Umbauten nennt die Polizei RC2 als Mindestempfehlung. Ein höheres Schutzniveau kann bei erhöhtem Risiko sinnvoll sein.

Diese Faktoren bestimmen den Preis deiner neuen Haustür

Neben Material und Sicherheitsklasse entscheiden Ausstattung und Maß über den Endpreis. Die wichtigsten Extras mit ihren Aufpreisen:

ExtraAufpreis

Seitenteil, fest verglast

400–1.500 € pro Element

Oberlicht

300–900 €

Glaseinsatz im Türblatt

300–1.000 €

Fingerprint plus Motorschloss

ca. 1.200 €

Sonderfarbe nach RAL

50–500 €

Designerbeschlag

50–300 €

Seitenteil und Oberlicht

Ein fest verglastes Seitenteil bringt Licht in den Flur und kostet je nach Material und Breite 400 bis 1.500 € pro Element, bei Aluminium und Holz-Alu im oberen Bereich dieser Spanne. Dazu steigen die Montagekosten, weil das größere Element aufwendiger ausgerichtet und verankert wird: Die Montage mit Seitenteil beginnt bei 550 €. Ein Oberlicht über der Tür kostet 300 bis 900 € und ist die günstigere Lösung, wenn die Laibung nach oben Platz bietet.

Komfort-Extras: Fingerprint und Motorschloss

Die Kombination aus Fingerprint-Scanner und Motorschloss kostet rund 1.200 € Aufpreis. Je nach System entriegelt die Tür per Fingerabdruck und verriegelt beim Zuziehen automatisch mehrfach. Prüfe im Angebot, welche Verriegelungsfunktion tatsächlich enthalten ist. Eine vollständig verriegelte Tür bietet besseren Schutz als ein Element, das nur ins Schloss gezogen wird.

Farbe, Design und Sondermaße

Sonderfarben nach RAL kosten 50 bis 500 € Aufpreis. Die genormte RAL-Farbpalette hat einen praktischen Vorteil: Du stimmst die Haustür exakt auf Fenster, Garagentor und Fassade ab, weil jeder Farbton eine eindeutige Nummer trägt. Designerbeschläge wie Edelstahl-Stangengriffe kosten 50 bis 300 €. Richtig ins Gewicht fällt das Maß: Sondermaße und Übergrößen kosten deutlich mehr als Lagermaße, weil das Element einzeln gefertigt wird. Wer beim Neubau oder der Sanierung auf ein gängiges Maß planen kann, spart mehrere hundert Euro.

Drei Kostenbeispiele: Haustür mit Einbau komplett durchgerechnet

So sehen drei typische Komplettrechnungen aus, vom Budget-Tausch bis zur Premium-Lösung:

PositionBeispiel 1: KunststoffBeispiel 2: Aluminium RC2Beispiel 3: Premium mit Seitenteil

Türelement

1.600 €

3.200 €

5.200 €

Montage

400 €

550 €

700 €

Ausbau und Entsorgung

150 €

250 €

300 €

Laibung und Putz

200 €

350 €

400 €

Extras

0 €

250 €

600 €

Gesamt

2.350 €

4.600 €

7.200 €

Beispiel 1: Kunststoff-Haustür im Standardmaß

Eine Qualitäts-Kunststofftür mit RC2-N-Beschlägen im Standardmaß, eingebaut in ein Reihenhaus mit glattem Wandanschluss. Die Standardmontage bleibt mit 400 € im unteren Bereich, weil der neue Rahmen die Maße des alten übernimmt. Gesamtkosten: 2.350 €.

Beispiel 2: Aluminium-Haustür mit RC2

Eine Aluminiumtür mit vollem RC2-Paket und 3-fach-Verglasung für ein freistehendes Einfamilienhaus. Der neue Rahmen ist tiefer als der alte. Deshalb kommen 350 € für Laibungsanpassung und Putz dazu, die Sonderfarbe nach RAL kostet 250 € extra. Gesamtkosten: 4.600 €. Mit einem nachgewiesenen Ud-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K) erfüllt die Tür die technische Mindestanforderung der BAFA. Die weiteren Förderbedingungen und der Grundfördersatz von 15 Prozent bleiben separat zu prüfen.

Beispiel 3: Premium-Tür mit Seitenteil und Fingerprint

Eine Holz-Alu-Tür mit fest verglastem Seitenteil, Fingerprint und Motorschloss. Wegen des breiteren Elements sind für die Montage 700 € angesetzt, für die Extras weitere 600 €. Gesamtkosten: 7.200 €. Eine Premium-Aluminiumtür kann bei ähnlicher Ausstattung in einem vergleichbaren Bereich liegen.

Nebeneingangstür mit Einbau: die günstigere Zweittür im Vergleich

Die Tür zu Garage, Keller oder Garten ist funktionaler gebaut als der Haupteingang und deshalb deutlich günstiger. Auf Design-Türblätter, große Glasflächen und repräsentative Griffe verzichtest du hier meist, auf Dichtheit und Sicherheit nicht.

Nebeneingangstür-Preise nach Material

AusführungTürpreisGesamtpreis mit Einbau

Kunststoff, einfach

250–500 €

800–1.200 €

Kunststoff mit Sicherheitsausstattung

500–1.000 €

1.100–1.800 €

Holz

500–1.500 €

1.100–2.100 €

Aluminium oder Stahl mit RC2

800–1.500 €

1.500–2.300 €

Gesamtkosten mit Einbau

Eine einfache Kunststoff-Nebeneingangstür kostet komplett mit Einbau und Demontage der alten Tür 800 bis 1.200 €, hochwertige Modelle mit RC2 liegen bei 1.500 bis 2.300 €. Schlecht einsehbare Nebeneingänge können einen erhöhten Sicherungsbedarf haben. Die Polizei empfiehlt bei Neu- und Umbauten für erreichbare Außentüren mindestens RC2. Das gilt auch für Zugänge an Garage oder Keller.

Förderung, Spartipps und der passende Betrieb in deiner Nähe

Beim Haustürtausch kommen je nach Voraussetzungen die BAFA-Grundförderung oder der Steuerbonus auf Handwerkerleistungen infrage. Für dieselbe öffentlich geförderte Maßnahme lassen sich beide Vorteile nicht kombinieren. Dazu kommen Sparmöglichkeiten bei Maß, Farbe und Beauftragung.

BAFA-Förderung: 15 Prozent und neuer iSFP-Schwellenwert

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude fördert die BAFA den Austausch einer Außentür grundsätzlich mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Seit 21. Juli 2026 gilt für den zusätzlichen iSFP-Bonus: Die förderfähige Investition muss mindestens 30.000 € erreichen, und die zusätzlichen 5 Prozentpunkte werden nur auf den Betrag oberhalb dieser Schwelle berechnet. Für eine einzelne Haustürrechnung von 4.600 € bleibt es daher beim Grundfördersatz. Technisch muss die neue Haustür eines beheizten Raums einen Ud-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K) erreichen. Außerdem sind der Einbau durch ein Fachunternehmen und der Antrag vor Maßnahmenbeginn erforderlich. Ein vorher geschlossener Liefer- oder Leistungsvertrag muss die Förderzusage als aufschiebende oder auflösende Bedingung enthalten. Notwendige Umfeldmaßnahmen wie Laibungsarbeiten können ebenfalls förderfähig sein.

Steuerbonus auf Handwerkerleistungen

Wird keine öffentliche Förderung genutzt, kann der Steuerbonus nach Paragraf 35a EStG greifen: 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 € pro Jahr, werden direkt von der tariflichen Einkommensteuer abgezogen. Bei 700 € Montage plus 300 € Ausbau und Nebenarbeiten sind das 200 €. Voraussetzung sind eine Rechnung und die unbare Zahlung auf das Konto des Betriebs.

So drückst du den Preis ohne Qualitätsverlust

HebelErsparnis

BAFA-Zuschuss

15 % Grundförderung, iSFP-Bonus erst ab 30.000 € und nur oberhalb der Schwelle

Steuerbonus

20 % der Lohnkosten, max. 1.200 € pro Jahr

Lagermaß statt Sondermaß

Mehrere hundert Euro

Standardfarbe statt RAL-Sonderfarbe

50–500 €

Tür und Fenster gemeinsam beauftragen

Gebündelte Aufmaß- und Anfahrtskosten

Der Bündel-Tipp lohnt sich besonders: Wer Türtausch und Fensterprojekte an denselben Betrieb vergibt, zahlt Aufmaß und Anfahrt nur einmal. Brauchen deine Fenster noch keinen Tausch, sondern nur eine Instandsetzung, findest du die Fensterreparatur-Kosten im eigenen Preisüberblick.

Baumarkt-Montageservice oder Fachbetrieb aus der Region

Ein Baumarkt-Montageservice kann für eine einfache Kunststofftür im Standardmaß eine brauchbare Option sein: Tür und Einbau kommen aus einer Hand, die Preise liegen oft im Einstiegssegment. Für RC2- und RC3-Türen, Sondermaße und Förderfälle ist ein spezialisierter Betrieb sinnvoll, denn die Widerstandsklasse gilt nur bei herstellerkonformer Montage, und für die BAFA ist eine Fachunternehmererklärung erforderlich. Über Listando vergleichst du Handwerker aus deiner Region , prüfst Bewertungen und holst mehrere Angebote für deinen Türtausch ein, bevor du dich festlegst.

Häufige Fragen zu Haustür-Kosten mit Einbau

  • Was kostet eine Haustür mit Einbau beim Fachbetrieb?

    Eine neue Haustür kostet inklusive Einbau meist 1.800 bis 5.000 €. Einfache Kunststofftüren im Standardmaß starten komplett ab rund 1.500 €. Für Premium-Türen aus Aluminium oder Holz-Alu mit Seitenteil und Fingerprint werden 7.500 € und mehr fällig. Im Komplettpreis stecken das Türelement, der Ausbau der alten Tür, die Montage mit Abdichtung und die Entsorgung.

  • Wie lange dauert der Einbau einer neuen Haustür?

    Der komplette Austausch inklusive Ausbau der alten Tür, Montage und Abdichtung dauert in der Regel einen Arbeitstag. Sind größere Putz- und Laibungsarbeiten nötig, etwa weil der neue Rahmen andere Maße hat, kommt ein zweiter Termin für die Nacharbeiten dazu.

  • Wird eine neue Haustür 2026 gefördert?

    Ja. Die BAFA-Grundförderung für förderfähige Außentüren beträgt 15 Prozent. Seit 21. Juli 2026 setzt der zusätzliche iSFP-Bonus mindestens 30.000 € förderfähige Investition voraus und gilt nur für den Betrag oberhalb dieser Schwelle. Die Tür muss unter anderem einen Ud-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K) erreichen und von einem Fachunternehmen eingebaut werden. Der Antrag ist vor Maßnahmenbeginn zu stellen.

  • Kann ich eine Haustür im Baumarkt kaufen und einbauen lassen?

    Ja, ein Baumarkt-Montageservice kann für einfache Kunststofftüren im Standardmaß passen. Für RC2- und RC3-Türen, Sondermaße und Förderfälle ist ein spezialisierter Betrieb meist sinnvoller: Die geprüfte Widerstandsklasse setzt die Montage nach Herstellervorgabe voraus, und der BAFA-Zuschuss verlangt den Einbau durch ein Fachunternehmen.

  • Welche Haustür ist die günstigste mit gutem Einbruchschutz?

    Eine Kunststoff-Haustür mit vollständigem RC2-Paket ist häufig eine wirtschaftliche Lösung. Je nach Modell beginnen Komplettpreise bei etwa 2.000 bis 2.500 €. Achte auf ein geprüftes Gesamtsystem aus Türblatt, Zarge, Schloss, Beschlag und bei Glaseinsätzen einbruchhemmender Verglasung. RC2 N stellt an die Verglasung keine entsprechende Anforderung und ist deshalb nicht mit vollständigem RC2 gleichzusetzen.

Weiterlesen

So ermittelt Listando seine Kostendaten

Von der Planung von Events bis zur Buchung von Dienstleistungen rund ums Zuhause hilft Listando Zehntausenden von Menschen dabei, die passenden Profis für ihre Projekte zu finden. Damit unsere Leser fundierte Entscheidungen treffen können, veröffentlichen wir Kostenartikel mit sorgfältig recherchierten Preisinformationen und klaren redaktionellen Standards.

Unsere Kostendaten basieren auf umfassender Recherche zu realen Preisen für Dienstleistungen. Dafür prüfen wir Angebote, Informationen von Dienstleistern, Marktdaten, öffentlich verfügbare Preisangaben sowie Einschätzungen erfahrener Profis aus verschiedenen Branchen. Da Preise je nach Standort, Projektumfang, Material, Zeitpunkt und individuellen Anforderungen variieren können, sollen unsere Artikel realistische Preisspannen vermitteln - nicht ein verbindliches Festpreisangebot.

Wir überprüfen und aktualisieren unsere Kostenartikel regelmäßig, damit die Informationen für Menschen, die Dienstleistungen auf Listando.com vergleichen, relevant und hilfreich bleiben.

Möchtest du uns helfen, unsere Kostendaten zu verbessern? Sende uns ein aktuelles Angebot oder eine Rechnung zu deinem Projekt an [email protected]. Angebote und persönliche Informationen werden nicht öffentlich geteilt.

Mehr über unseren Mitwirkenden erfahren
Frederic Brandenstein

Geschrieben von Frederic Brandenstein

Staff Writer

Frederic bereichert Listando als Copywriter mit seiner Expertise in Preisfragen und schreibt begeistert über Themen wie Auto, Garten & Handwerk sowie Haus & Bau. Mit einem fundierten juristischen Hintergrund ist er auch ein Ass in Sachen Gesetze. In seiner Freizeit erkundet Frederic gerne die Natur, um neue Inspiration für seine informativen Artikel zu sammeln.