Solardachziegel Kosten 2026: Preise pro m², pro kWp und fürs ganze Dach
Aktuelle Preise, konkrete Kostenfaktoren und praktische Rechenbeispiele für Dachdecker im Überblick.
Geschrieben von Frederic Brandenstein
Staff Writer
Aktualisiert 14. Aug. 2026
Marktpreise: Solardachziegel kosten 2026 meist 330–420 € pro m² inklusive Installation. Das entspricht je nach System etwa 2.000–3.500 € pro kWp.
Komplettes System: Für 10 kWp ergeben sich aus der kWp-Spanne rund 20.000–35.000 €. Eine klassische 10-kWp-Aufdachanlage liegt rechnerisch bei etwa 11.000–15.000 €.
Wichtig beim Vergleich: Ziehe eine ohnehin erforderliche Dacheindeckung nur ab, wenn beide Angebote denselben Leistungsumfang enthalten. Gerüst, Rückbau, Unterbau, Elektrik und Speicher können separat anfallen.
Solardachziegel kosten 2026 meist 330–420 € pro m² inklusive Installation und etwa 2.000–3.500 € pro kWp. Ein 10-kWp-System liegt damit rechnerisch bei 20.000–35.000 €. Solarziegel ersetzen auf der aktiven Fläche zugleich die Dacheindeckung. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt daher vor allem vom Dachzustand, vom gewählten System und vom exakt vereinbarten Leistungsumfang ab. Hier findest du belastbare Preisgrößen, aktuelle Produktbeispiele, eine nachvollziehbare Musterrechnung und den Vergleich zur Aufdach-PV.
Was kosten Solardachziegel? Alle Preise im Überblick
Solardachziegel verbinden Dacheindeckung und Photovoltaik. Vergleiche Angebote deshalb immer mit identischem Leistungsumfang. Bei Solarziegeln können Teile der Eindeckung enthalten sein, während eine Aufdachanlage auf einem bereits fertigen Dach montiert wird.
| Kosteneinheit | Preis | Anmerkung |
|---|---|---|
Marktspanne pro m² | 330–420 € | Inklusive Installation, abhängig von System und Angebotsumfang |
Autarq-UVP pro m² | ca. 450 € | Aktuelle unverbindliche Preisempfehlung für die installierte Fläche |
Pro kWp | 2.000–3.500 € | Stark von der Leistungsdichte des Systems abhängig |
Solarziegelsystem mit 10 kWp | 20.000–35.000 € | Rechnerische Spanne ohne pauschal angesetzten Speicher |
Aufdach-PV mit 10 kWp | 11.000–15.000 € | Aus 1.100–1.500 € pro kWp inklusive Installation |
Solardachziegel: Kosten pro m² und System
Als Marktwert für installierte Solarziegel kannst du 330–420 € pro m² ansetzen. Die aktuelle Autarq-UVP liegt bei rund 450 € pro m². Stückpreise sind systemübergreifend wenig aussagekräftig, weil Format, Leistung und Anzahl der Elemente pro Quadratmeter stark variieren. Entscheidend sind der Preis pro aktiver Fläche, die installierte Leistung und alle enthaltenen Nebenleistungen.
Kosten pro kWp: So rechnest du Fläche in Leistung um
Aktuell dokumentierte Systeme reichen von 120 Wp pro m² bei Autarq bis rund 207 Wp pro m² beim Nelskamp G10 PV. Für 1 kWp brauchst du damit je nach Produkt ungefähr 4,8 bis 8,3 m² aktive Dachfläche. Der Marktwert von 2.000–3.500 € pro kWp macht Angebote unterschiedlicher Formate besser vergleichbar. Prüfe zusätzlich, ob Wechselrichter, Gerüst, Zählerschrank, Rückbau und Speicher bereits enthalten sind.
Solardachziegel-Preise nach Hersteller: Autarq, Nelskamp und BMI Braas
Für einen belastbaren Produktvergleich eignen sich aktuell dokumentierte Systeme von Autarq, Nelskamp und BMI Braas. Die Leistungsdichte unterscheidet sich deutlich. Preise von Nelskamp und BMI Braas werden projektbezogen angeboten und dürfen nicht aus fremden Systempreisen abgeleitet werden.
| Hersteller | System | Leistungsdichte | Preisniveau |
|---|---|---|---|
Autarq | Kleinformat, 10 Wp je Ziegel und etwa 12 Ziegel/m² | ca. 120 Wp/m² | ca. 450 €/m² installierte Fläche laut aktueller UVP |
Nelskamp G10 PV | 121-Wp-Modul als Einheit mit dem Glattziegel G10 | ca. 207 Wp/m², ca. 4,8 m²/kWp | Projektbezogenes Angebot erforderlich |
BMI Braas PV Premium Plus | 125-Wp-Modul für den Dachstein Turmalin | ca. 188 Wp/m² aus etwa 1,5 Modulen/m² | Projektbezogenes Angebot erforderlich |
Autarq: 120 Wp pro m² und aktuelle UVP von rund 450 €
Autarq nennt für die aktuelle Ausführung 10 Wp pro Ziegel, etwa 12 Ziegel pro m² und damit 120 Wp pro m². Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei rund 450 € pro m² installierter Fläche. Die Parallelschaltung, die 25-jährige Leistungsgarantie und der einzelne Austausch defekter Ziegel sind Merkmale dieses Systems und lassen sich nicht pauschal auf andere Hersteller übertragen.
Nelskamp und BMI Braas: höhere Leistungsdichte, Projektpreis
Das Datenblatt des Nelskamp G10 PV nennt 121 Wp pro Modul, rund 207 Wp pro m² und etwa 4,8 m² Dachfläche pro kWp. Das aktuelle BMI-Braas-Datenblatt für PV Premium Plus Turmalin nennt 125 Wp pro Modul und etwa 1,5 Module pro m². Rechnerisch sind das rund 188 Wp pro m². Für beide Systeme brauchst du ein objektspezifisches Angebot. Aus der höheren Leistungsdichte allein folgt kein sicherer Preisvorteil.
Garantie, Ersatzteile und Service mitprüfen
Prüfe vor der Vergabe, wer die Produkt- und Leistungsgarantie gibt, wie lange Ersatzteile verfügbar sein sollen und wer Servicefälle abwickelt. Lass dir außerdem bestätigen, ob optisch passende Ersatzelemente, Wechselrichter und weitere Systemkomponenten langfristig beschafft werden können. Eine Rangfolge der Hersteller lässt sich daraus ohne Prüfung des konkreten Angebots nicht ableiten.
Kostenbeispiel: Einfamilienhaus mit 100 m² Dachfläche
Die folgende Musterrechnung zeigt ein 100-m²-Dach. Bei einem System mit 120 Wp pro m² entsprechen 100 m² aktiver Fläche rund 12 kWp. Andere Produkte erreichen auf derselben Fläche eine andere Leistung.
Variante 1: Volles Dach mit Solarziegeln
Im Rechenmodell kosten 100 m² aktive Solarziegelfläche bei 400 € pro m² genau 40.000 €. Würde eine in Umfang und Qualität vergleichbare Standardeindeckung 250 € pro m² kosten, ergäbe sich rein rechnerisch eine Differenz von 15.000 €. Das ist keine garantierte Ersparnis. Gerüst, Rückbau, Unterbau, Dämmung und Elektrik müssen in beiden Angeboten gleich abgegrenzt sein. Details zu Lohn- und Leistungsanteilen findest du im Ratgeber zu den Dachdecker-Kosten .
| Posten | Kosten |
|---|---|
Rechenmodell: 100 m² aktive Fläche × 400 €/m² | 40.000 € |
Vergleichseindeckung: 100 m² × 250 €/m² | 25.000 € |
Rechnerische Differenz bei identischem Leistungsumfang | 15.000 € |
50 m² aktive Fläche × 330–420 €/m² | 16.500–21.000 € |
Variante 2: Nur die Südseite belegen
Du musst nicht jede Dachseite aktiv belegen. Für 50 m² aktive Fläche ergeben sich bei 330–420 € pro m² zunächst 16.500–21.000 €. Bei Autarq entsprechen 50 m² wegen der Leistungsdichte von 120 Wp pro m² etwa 6 kWp, beim Nelskamp G10 PV wären es rechnerisch gut 10 kWp. Welche Größe zu deinem Verbrauch passt, hängt zusätzlich von Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Eigenverbrauch ab.
Diese 6 Faktoren bestimmen den Preis deines Solarziegel-Dachs
Sechs Faktoren entscheiden mit über die Endsumme. Die Tabelle zeigt ihre Wirkung, darunter folgen die Details.
| Preisfaktor | Wirkung auf den Preis |
|---|---|
Ziegelformat und Hersteller | Format, Leistungsdichte und enthaltene Komponenten verändern m²- und kWp-Preis |
Voll- oder Teilbelegung | Nur geeignete Flächen aktiv zu belegen kann die Investition senken |
Dachkomplexität | Gauben, Kamine und Grate erhöhen Planungs-, Zuschnitt- und Verkabelungsaufwand |
Elektrik | Wechselrichter, Netzanschluss und ein nötiger Zählerschrank müssen im Angebot abgegrenzt sein |
Stromspeicher | Je nach nutzbarer Kapazität kommen häufig 5.000–14.000 € hinzu |
Gerüst und Dachzustand | Gerüst und Rückbau können im Bestand zusätzliche Projektkosten verursachen |
Ziegelformat und Vollbelegung vs. Teilbelegung
Vergleiche nicht nur den Stückpreis. Kleinformatige Systeme können verwinkelte Flächen besser nutzen, während größere Einheiten eine höhere Leistungsdichte erreichen können. Ob das Angebot günstiger ist, zeigt erst der Vergleich von installierten Euro pro m², Euro pro kWp und dem vollständigen Leistungsumfang. Passive oder optisch passende Ergänzungsziegel können die aktive Fläche begrenzen.
Dachform, Verschattung und Elektrik
Gauben, Kamine und Grate erhöhen häufig den Planungs-, Zuschnitt- und Verkabelungsaufwand. Die Parallelschaltung mit geringeren Auswirkungen einzelner verschatteter Ziegel ist ein dokumentiertes Merkmal des Autarq-Systems, aber keine allgemeine Eigenschaft aller Solarziegel. Kläre außerdem, ob Wechselrichter, Netzanschluss und ein gegebenenfalls nötiger Zählerschrank im Angebot enthalten sind.
Speicher, Gerüst und Zustand des alten Dachs
Ein Stromspeicher kostet nach aktuellen Marktwerten häufig 5.000–14.000 € zusätzlich. Im Bestand können außerdem Gerüst und Rückbau der alten Eindeckung anfallen. Bei einem Neubau entfällt der Rückbau. Ist das vorhandene Dach technisch intakt, ist eine Aufdachanlage in der Regel die wirtschaftlich naheliegendere Vergleichsvariante, weil keine neue Eindeckung erforderlich ist.
Solardachziegel oder klassische PV-Anlage: der Kostenvergleich
Aufdach-PV ist beim reinen Preis pro installierter Leistung meist günstiger. Aktuelle Orientierungswerte liegen bei 1.100–1.500 € pro kWp inklusive Installation. Für 10 kWp sind das rechnerisch 11.000–15.000 €. Solardachziegel liegen bei 2.000–3.500 € pro kWp, ersetzen dafür auf der aktiven Fläche die Dacheindeckung.
Preise und Leistung im direkten Vergleich
| Kriterium | Solardachziegel | Aufdach-PV |
|---|---|---|
Kosten pro kWp | 2.000–3.500 € | 1.100–1.500 € |
Kosten 10-kWp-Anlage | 20.000–35.000 € | 11.000–15.000 € |
Leistungsdichte | 120–207 Wp/m² bei den geprüften Produktbeispielen | Modul- und layoutabhängig |
Kostenbasis | Ersetzt die Eindeckung auf der aktiven Fläche | Wird auf einer vorhandenen Eindeckung montiert |
Amortisation | Nur mit Ertrag, Eigenverbrauch, Finanzierung und Dachkosten berechenbar | Ebenfalls individuell zu berechnen |
Denkmalschutz | Integrierte Optik kann hilfreich sein, Genehmigung bleibt ein Einzelfall | Genehmigung und Gestaltung ebenfalls im Einzelfall prüfen |
Wann Solarziegel trotz Mehrpreis die bessere Wahl sind
Solarziegel sind besonders prüfenswert, wenn ein Dach neu gebaut oder ohnehin saniert wird und die integrierte Optik wichtig ist. Bei Denkmalschutz kann die unauffälligere Gestaltung die Abstimmung erleichtern, ersetzt aber keine Genehmigung. Geht es allein um möglichst viel installierte Leistung pro investiertem Euro auf einem intakten Dach, ist die Aufdach-PV meist günstiger. Eine Amortisationszeit lässt sich für beide Varianten erst mit Standort, Ertrag, Eigenverbrauch, Strompreis, Finanzierung und allen Dachkosten seriös berechnen.
Förderung und Spartipps: So drückst du die Solarziegel-Kosten
Für Solarziegel gelten die Förder- und Steuerregeln für Photovoltaik nur, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Die folgenden Werte sind auf dem Stand vom 13. August 2026 geprüft.
Mehrwertsteuer, KfW 270 und Einspeisevergütung
| Vorteil | Was du bekommst |
|---|---|
0 % Mehrwertsteuer | Nullsteuersatz für begünstigte PV-Kosten einschließlich Solarziegeln, wesentliche Komponenten und Speicher. Bei einer Dachsanierung bleiben allgemeine Kosten der Dachkonstruktion regulär besteuert. Bis 30 kWp gilt eine gesetzliche Vermutung, keine starre Obergrenze. |
KfW-Kredit 270 | Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten. Privatpersonen müssen einen Teil des Stroms einspeisen oder verkaufen und vor dem verbindlichen Vorhaben über den Finanzierungspartner beantragen. |
EEG-Einspeisevergütung | Bei Inbetriebnahme vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 bis 10 kW: 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung. |
BEG EM | Für förderfähige Dach- und Gebäudehüllenmaßnahmen im Bestand gilt grundsätzlich 15 % Zuschuss. Der PV-Anteil ist nicht automatisch förderfähig und eine Energieeffizienz-Expertin oder ein Experte ist einzubinden. |
Der EEG-Satz richtet sich nach Inbetriebnahmedatum, Leistung und Einspeiseart. Für neue Anlagen vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 nennt die Bundesnetzagentur bis 10 kW genau 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung. Wird bei der Dachsanierung zusätzlich die Gebäudehülle gedämmt, kann der förderfähige Dämmanteil separat unter die BEG EM fallen. Das gilt etwa für eine geeignete Einblasdämmung . Die Solarziegel selbst werden dadurch nicht automatisch zur förderfähigen Dämmmaßnahme.
Fünf Ansatzpunkte für einen günstigeren Gesamtpreis
Kopple Solarziegel möglichst an einen Neubau oder eine ohnehin fällige Neueindeckung. Einen Vergleichswert von bis zu 250 € pro m² darfst du aber nur abziehen, wenn Material, Verlegung und Nebenleistungen wirklich vergleichbar sind. Typische Kostenpositionen findest du im Ratgeber zu den Dachsanierung-Kosten . Vier weitere Hebel:
- Aktive Fläche gezielt planen: Belege vorrangig geeignete Dachbereiche. Ertrag und sinnvolle Größe müssen anhand von Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Verbrauch berechnet werden.
- Systeme mit derselben Ziel-Leistung vergleichen: Nutze Euro pro kWp, Euro pro m² und den vollständigen Leistungsumfang. Eine höhere Leistungsdichte bedeutet nicht automatisch einen niedrigeren Gesamtpreis.
- Nullsteuersatz prüfen: Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, wird auf die begünstigte Lieferung und Installation keine Umsatzsteuer aufgeschlagen. Die 30-kWp-Regel ist dabei eine gesetzliche Vermutung und keine allgemeine Höchstgrenze.
- Vergleichbare Angebote einholen: Lass Dach-, Elektro- und Nebenarbeiten in allen Angeboten gleich abgrenzen. Entscheidend sind klare Schnittstellen und ein benannter Verantwortlicher, nicht allein die Zahl der beteiligten Betriebe.
Wann sich Solardachziegel lohnen und wer sie dir montiert
Solardachziegel sind keine Anlage, die du dir aufs fertige Dach legen lässt, sondern eine Entscheidung über die Eindeckung selbst. Entsprechend klar lässt sich beantworten, wann sie sich lohnen und wann nicht.
Drei Situationen, in denen Solarziegel prüfenswert sind
- Neubau: Solarziegel können die geplante Eindeckung auf der aktiven Fläche ersetzen. Der Mehrpreis ergibt sich aus zwei vergleichbaren Gesamtangeboten, nicht aus einer pauschalen Subtraktion.
- Fällige Dachsanierung: Gerüst und Rückbau sind gegebenenfalls ohnehin erforderlich. Trotzdem müssen Dämmung, Unterbau, Elektroarbeiten und Entsorgung in beiden Varianten gleich abgegrenzt werden.
- Denkmalschutz und Optik: Eine integrierte Lösung kann sich unauffälliger in das Dachbild einfügen. Ob sie genehmigt wird, entscheidet die zuständige Behörde für das konkrete Gebäude.
Bei einem intakten Dach ist eine Aufdachanlage meist die günstigere Vergleichsvariante. Für Solarziegel müsste die vorhandene Eindeckung sonst ohne bauliche Notwendigkeit ersetzt werden. Vergleiche deshalb die vollständigen Angebote statt nur den PV-Preis.
Dachdecker und Elektriker: Wer macht was bei der Montage?
Die Solarziegel verlegt der Dachdecker. Elektrische Anschlüsse, Wechselrichter und Netzanschluss gehören in die Hände eines dafür qualifizierten Elektrofachbetriebs. Bei Listando findest du Dachdecker in deiner Region , kannst Bewertungen vergleichen und Angebote für dein Solarziegel-Projekt einholen.
Lebensdauer und Garantien sind produktspezifisch. Autarq nennt eine 25-jährige Leistungsgarantie, Nelskamp für das G10 PV nach 25 Jahren 83 % der Nennleistung und BMI Braas für PV Premium Plus nach 30 Jahren mindestens 80 %. Produktgarantie, Leistungsgarantie und erwartete Nutzungsdauer sind nicht dasselbe. Prüfe außerdem, wie ein defektes Element zugänglich ist und wer den Austausch übernimmt.
Häufige Fragen zu Solardachziegel-Kosten
Was kosten Solardachziegel pro m²?
Aktuelle Marktwerte liegen bei 330–420 € pro m² inklusive Installation. Autarq nennt derzeit eine unverbindliche Preisempfehlung von rund 450 € pro m² installierter Fläche. Vergleiche zusätzlich den Preis pro kWp und den enthaltenen Leistungsumfang.
Was kosten Solardachziegel mit Stromspeicher?
Für 10 kWp Solarziegel ergeben sich aus der Marktspanne zunächst etwa 20.000–35.000 €. Ein Stromspeicher kostet aktuell häufig zusätzlich 5.000–14.000 €. Die passende Kapazität hängt von Verbrauch, Erzeugungsprofil und gewünschtem Eigenverbrauch ab.
Wie lange halten Solardachziegel?
Eine pauschale Lebensdauer lässt sich nicht seriös für alle Systeme angeben. Aktuelle Daten nennen bei Autarq 25 Jahre Leistungsgarantie, beim Nelskamp G10 PV nach 25 Jahren 83 % der Nennleistung und bei BMI Braas PV Premium Plus nach 30 Jahren mindestens 80 %. Prüfe Produkt- und Leistungsgarantie getrennt.
Gibt es das Tesla Solar Roof in Deutschland?
Tesla führt das Solar Roof auf seiner deutschen Energie-Produktseite mit Stand 13. August 2026 nicht als reguläres Angebot. Aktuell dokumentierte Alternativen sind Systeme von Autarq, Nelskamp und BMI Braas. Verfügbarkeit und Liefergebiet solltest du direkt für dein Projekt prüfen.
Sind Solardachziegel bei Denkmalschutz erlaubt?
Das entscheidet die zuständige Denkmalschutzbehörde im Einzelfall. Die integrierte, farblich anpassbare Optik kann die Abstimmung erleichtern, garantiert aber keine Genehmigung. Kläre Material, Farbe, Format und sichtbare Dachflächen vor der Bestellung.
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Geschrieben von Frederic Brandenstein
Staff Writer
Frederic bereichert Listando als Copywriter mit seiner Expertise in Preisfragen und schreibt begeistert über Themen wie Auto, Garten & Handwerk sowie Haus & Bau. Mit einem fundierten juristischen Hintergrund ist er auch ein Ass in Sachen Gesetze. In seiner Freizeit erkundet Frederic gerne die Natur, um neue Inspiration für seine informativen Artikel zu sammeln.



